Maus versetzt Moschee-Besucher in Schrecken

Das Nagetier tauchte während des Abendgebets auf und sorgte für Aufruhr in der Moschee Hassan II. in Marokko. Eine Schwangere brach sich im darauf folgenden Gedränge ein Bein.

Menschen versammeln sich vor der Hassan II Moschee in Casablanca

Bildlegende: Der Ort des Geschehens: die Moschee Hassan II. in Casablanca. Reuters

Eine Maus hat in der Moschee Hassan II. in Casablanca das Abendgebet gestört. Das Nagetier erschreckte die Gläubigen so sehr, dass es zu einem schweren Gedränge mit Dutzenden Verletzten kam.

81 Menschen seien am Dienstagabend verletzt worden, vor allem Frauen. Das teilte die Stadtverwaltung von Casablanca laut einer Meldung der Nachrichtenagentur MAP mit.

Demnach erlitten viele Gläubige leichtere Verletzungen, während fünf Menschen Knochenbrüche davontrugen – darunter eine Schwangere, die einen doppelten Beinbruch erlitt. Manche der Gläubigen seien in Ohnmacht gefallen. 73 der Verletzten konnten das Spital inzwischen wieder verlassen.

Die Moschee Hassan II. in Casablanca ist zu den Abendgebeten während des islamischen Fastenmonats Ramadan stets sehr gut besucht. Die am Meer gelegene Moschee hat einen 210 Meter hohen Turm – das höchste Minarett der Welt.