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Weichspüler-RS? Mehr Erholung, mehr Muskeln und mehr «Lohn» sollen helfen

Die Armee kämpft mit einem Rekrutierungsproblem. Die Gründe sind vielfältig: Zahlreiche Rekruten brechen die Rekrutenschule (RS) ab, viele rücken gar nie ein. Rund 3000 junge Männer entscheiden sich von vornherein für den Zivildienst. Nun soll mehr Schlaf und mehr «Lohn» helfen.

Daniel Baumgartner
Legende: Daniel Baumgartner Keystone

Die Ausgangslage:

Heute würden 3000 Rekruten aus gesundheitlichen Gründen während der RS ausgemustert, 500 gingen in den Zivildienst, sagte der Kommandant Heer, Daniel Baumgartner, in der «NZZ».

Die Anforderungen überforderten viele. «Hier müssen wir mehr Rücksicht nehmen.»

Der Plan:

  • Rekruten sollen sich besser erholen können. «Unsere Gesellschaft ist sich einen Dienstbetrieb von 6 bis 23 Uhr schlicht nicht mehr gewohnt.»
  • Auch bei der Fitness wrid angesetzt. Bevor die Rekruten grossen körperlichen Belastungen ausgesetzt werden, müsse deren Muskulatur «gestärkt» werden.
  • Um die Kaderausbildung attraktiver zu machen, gibt es neu Ausbildungsgutschriften. Dazu stehen mehrere Millionen zur Verfügung, um die zivile Weiterbildung von Armeeangehörigen zu bezahlen.

Der Vorwurf:

Von einer «Weichspüler-RS» will Baumgartner nichts wissen. Es gehe um angepasste Leistungen. «Wir müssen die Jungen so nehmen, wie sie sind.»

17 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Vielleicht sollten man den Eintritt in die Rekrutenschule um ca. 10 bis 20 Jahre später ansetzen. D.h. mit ca. 3o bis 40 jährige haben ihren Lebensziele z.T. erreicht und werden deshalb auch erst in diesem Alter "sesshaft". 30 bis 40 jährige sind auf jeden Fall noch voll im Schuss und machen sich sicher mehr Gedanken über ihre Zukunft und die Zukunft ihres Landes.
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich denke, dass wenn sich mehr Frauen für das Militär interessieren, motiviert dies auch mehr Männer. Dass wir mehr Frauen brauchen, welche wenigstens mit Waffen umgehen können, ist klar, denn es gibt immer weniger Männer die uns Frauen und Kinder (und "Männer") verteidigen würden.
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  • Kommentar von Hans König (Hans König)
    In unserer modernen Gesellschaft kennen viele Jugendliche ihre Leistungsgrenzen nicht mehr. Sie sind nicht bereit, ihr Egoismus abzulegen und während ein paar Wochen in einer Gemeinschaft zu leben; zu Essen, was auf den Tisch kommt und in einfacheren Verhältnissen zu leben. Viele von denen, die während der RS aufgeben, haben auch grosse Probleme im Berufsleben. Vielfach tragen auch die Eltern zum negativen Verhalten ihrer Söhnchen bei; es ist ihnen lieber sie rutschen in die Drogen ab.
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