Metallica heizen in der Antarktis ein

Die US-Metalband Metallica hat am Südpol ein Konzert gegeben. Ungewohnt waren sowohl Ambiente als auch die leisen Töne.

Musiker spielen vor einem kleinen Publikum

Bildlegende: Metallica rockte auf der Carlini-Station – einer dauerhaften argentinischen Forschungsstätte. Keystone

Die US-Band Metallica hat den letzten Kontinent unsicher gemacht – die Antarktis. Die Gruppe um Sänger James Hetfield spielte in einem transparenten Iglu vor 19 privilegierten Fans aus Lateinamerika.

«Nach mehr als 30 Jahren als Band hatten wir die unglaubliche Chance, fast jeden Ort auf dieser Welt zu besuchen – ausser einen. Die Antarktis ist der einzige Kontinent, auf dem wir noch nie gespielt haben», so Metallica.

Leise – der Umwelt zuliebe

Das Konzert fand laut Veranstalter am späten Sonntag (Ortszeit) auf dem argentinischen Carlini-Stützpunkt auf der König-Georg-Insel (Süd-Shetland-Archipel) statt. Um die Pinguine und die Seelöwen nicht zu belästigen, fand die einzigartige Präsentation ohne Verstärker statt. Die Zuschauer erhielten Kopfhörer.

Metallica waren am 3. Dezember mit dem Schiff «Ortelius» von der südlichsten Stadt Argentiniens Ushuaia in die Antarktis aufgebrochen. Die wenigen Fans durften mit ihren Idolen ins Eis reisen, nachdem sie den Wettbewerb «Musica Zero» eines Getränkeherstellers gewonnen hatten.