Münchner Wiesn enden mit deutlichem Besucherrückgang

Fast sechs Millionen Besucher verzeichnete das diesjährige Münchner Oktoberfest – das sind rund 400'000 weniger als noch im vergangenen Jahr. Die Veranstalter schieben die Schuld dafür unter anderem auf die aktuellen Grenzkontrollen.

Männer in Trachten an einem Tisch, sie trinken Bier.

Bildlegende: Mit total fast sechs Millionen Besuchern waren die Bierzelte in München dennoch gut gefüllt. Keystone

Das 182. Oktoberfest in München hat einen deutlichen Besucherrückgang verzeichnet. Geschätzt 5,9 Millionen Menschen haben nach Angaben der Festleitung das grösste Volksfest der Welt (ab 19. September) besucht. Im vergangenen Jahr waren es noch 6,3 Millionen Gäste gewesen.

«400'000 Besucher weniger – das ist immer noch eine Wiesn auf hohem und höchstem Niveau», sagte Oktoberfest-Chef und Bürgermeister Josef Schmid.

Eine der Ursachen für den Besucherrückgang sei das teilweise kühle und regnerische Wetter gewesen. Möglicherweise hätten auch die aktuellen Grenzkontrollen Touristen aus den Nachbarländern abgehalten. Vor allem aus Österreich und Italien registrierten Wirte und Schausteller weniger Gäste.

Rettungsdienste und Polizei sprachen von einem normalen Verlauf des Oktoberfestes. Bereits bei der Halbzeitbilanz vor einer Woche hatte sich der Besucherschwund abgezeichnet.

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