Zum Inhalt springen

10. Todestag des Startenors Musikalische Würdigung für Luciano Pavarotti

Am Dienstag, dem 7. September 2017 vor zehn Jahren verstummte eine der grössten Opernstimmen: Der italienische Tenor Luciano Pavarotti starb im Alter von 71 Jahren nach langer Krebskrankheit. Mit musikalischen Feierlichkeiten der besonderen Art wird des Ausnahmesängers gedacht.

Am heutigen Abend erinnern sich die beiden spanischen Opernstars Plàcido Domingo (76) und José Carreras (70) im Rahmen eines grossen Konzerts in der Arena von Verona an ihren ehemaligen Kollegen.

Als «Die drei Tenöre» machten sie gemeinsam mit Pavarotti klassische Musik in den 1990er-Jahren einem Publikum zugänglich, das zuvor keinen Bezug zur Oper gehabt hatte. Unvergessen ihr erster gemeinsamer Auftritt an der Fussball-WM in Rom, den über eine Milliarde Menschen am Fernsehen mitverfolgten.

Legende: Video Die drei Tenöre abspielen. Laufzeit 1:53 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 04.09.2017.

Neben den beiden Tenören werden unter anderem auch Eros Ramazzotti, Andrea Bocelli und Zucchero dem Verstorbenen ihren Tribut zollen.

Konzertreihe für Pavarotti

In Pavarottis Heimatstadt Modena fand bereits gestern ein Konzert zu seinen Ehren statt: Im Dom wurde die «Messa da Requiem» von Giuseppe Verdi aufgeführt – ein Werk, das dem Opernstar besonders am Herzen gelegen hatte.
In den kommenden Wochen werden weitere Veranstaltungen folgen. Die Konzertreihe wird am 12. Oktober zu Ende gehen – sprechenderweise am Geburtstag von Luciano Pavarotti.

Pavarotti begeisterte jahrzehntelang die Zuschauer

Zu Lebzeiten war der Italiener der populärste und kommerziell erfolgreichste Tenor seiner Generation. Sein Debüt gab er 1961 als Rudolfo in «La Bohème» am Opernhaus von Reggio Emilia, seinen internationalen Durchbruch feierte er 1965 mit Konzerten in Amerika und Australien.

Schnell avancierte er zu einem der ganz grossen Operntenören und wurde der erste Klassikkünstler, dessen CD-Aufnahmen die Pop-Charts stürmten. Entsprechend fanden seine Konzerte immer häufiger in riesigen Hallen und Stadien statt, wofür er von Opernpuristen verschmäht oder zumindest belächelt wurde.
Gegen Ende seiner Karriere fiel Pavarotti vermehrt negativ auf – vor allem wegen Starallüren und nachlassender Qualität. Seinem musikalischen Nachlass hat dies, wie sich heute zeigt, allerdings keinen Abbruch getan.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.