Nach dem Regen treffen jetzt Stürme auf England

Nach den schweren Überschwemmungen in Grossbritannien hat das Königreich nun mit heftigen Stürmen zu kämpfen. Rund 150'000 Haushalte sind wegen der starken Winde ohne Strom.

Vom Regen in die Traufe geraten derzeit die Briten. Nach den Überschwemmungen gibt es jetzt heftige Stürme. Tausende Menschen sind ohne Strom, teilten die Behörden mit.

Im Südwesten Englands starb ein etwa 70-jähriger Mann an einem elektrischen Schlag, als er einen Baum entfernen wollte, der eine Stromleitung heruntergerissen hatte.

Tausende Häuser überflutet

Nach Angaben der Meteorologen wurden teilweise Windgeschwindigkeiten von 160 Kilometern pro Stunde gemessen. Vor allem in Wales kam es zu Stromausfällen, weil Hochspannungsleitungen rissen. Aber auch in Teilen Englands wüteten heftige Stürme.

Für die nächsten Tage sagten die Experten weitere Unwetter voraus. Für die Themse wird der höchste Wasserstand seit mehr als 60 Jahren erwartet.

Zuvor hatte es in weiten Teilen Englands wochenlang geregnet. Nach Angaben des Wetterdienstes erlebt das Land derzeit den nassesten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen 1910. Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Monaten rund 5000 Häuser überflutet. Vor allem entlang der Themse standen zahlreiche Ortschaften unter Wasser.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Grossbritannien im Wetterchaos

    Aus Tagesschau vom 12.2.2014

    Für den Süden Englands und für Wales haben die Meteorologen in den nächsten Tagen weitere schwere Regenfälle vorausgesagt. Die Pegel in den überfluteten Gebieten dürften weiter ansteigen. Und nun drohen auch noch orkanartige Stürme.