Nach den Stürmen der Regen: Mexiko leidet weiter

Zehn Tage nach Beginn der heftigen Tropenstürme in Mexiko steigt die Zahl der Todesopfer noch immer. Derweil regnet es heftig weiter.

Menschen in einer mexikanischen Stadt können sich nur noch in Booten fortbewegen.

Bildlegende: Nach dem Hurrikan der heftige Regen: Die Menschen in Südmexiko können noch nicht aufatmen. Keystone

Nach den beiden Hurrikans von letzter Woche sind im Südwesten Mexikos weitere Leichen geborgen worden. Die Zahl der Menschen, die im Sturm umkamen, liegt nun bei mindestens 130. Sie dürfte weiter steigen. Laut Innenminister Miguel Ángel Osorio werden immer noch rund hundert Menschen vermisst. Für die Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas im Süden des Landes sagte der Wetterdienst heftige Niederschläge voraus.

Am vorletzten Wochenende hatte zunächst der Tropensturm «Manuel» die südliche Pazifikküste Mexikos erreicht. Wenig später wütete Hurrikan «Ingrid» an der Golfküste im Osten des Landes. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer, Häuser wurden unter Schlammmassen begraben und Strassen brachen weg. Fast 60'000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Das letzte Mal war Mexiko vor über 50 Jahren von mehreren so schweren Stürmen gleichzeitig getroffen worden.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • In Mexiko wüten die Tropenstürme «Ingrid» und «Manuel»

    Aus Tagesschau vom 18.9.2013

    Bis jetzt sind fast 60 Menschen ums Leben gekommen. Besonders prekär ist die Lage im berühmten Badeort Acapulco. Nach schweren Überschwemmungen sitzen dort Zehntausende von Touristen fest.