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Panorama Nach Tsunami: Japanische Makrelen überleben vierjährige Irrfahrt

Vier Jahre nach der Tsunami-Katastrophe in Japan ist an der Küste Amerikas ein japanisches Schiffswrack mit einem Fischtank voller lebender Fische angespült worden. Diese sollen jetzt in ein amerikanisches Aquarium.

Ein halb gesunkenes Boot im Wasser
Legende: Im Innern des schwer beschädigten Fischerbootes befand sich ein Tank mit lebenden japanischen Fischen. Keystone/Oregon Parks and Recreation Dept.

Vor dem Bundesstaat Oregon im Nordwesten der USA wurden die Trümmer eines Schiffswracks entdeckt. Das Fischerboot war offenbar am 11. März 2011 vom Tsunami an der japanischen Küste fortgerissen worden und trieb von da an über den Pazifik. Im Innern der Bootstrümmer befindet sich laut Behördenangaben ein Tank mit rund 20 lebenden Gelbschwanzmakrelen. Die Fische kommen üblicherweise in japanischen Küstengewässern im Westpazifik vor.

Wie die Behörden des US-Bundesstaates Oregon auf ihrer Website, Link öffnet in einem neuen Fenster melden, wird sich ein örtliches Aquarium der Tiere annehmen.

Rund 8000 Kilometer legte das Wrack zurück

7 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Frage mich eher, wovon sich die Fische auf ihrer langen Reise im „Tank“ ernährten? Kannibalismus oder Phyto-/Zooplankton oder was? Radioaktiv verseucht sind sie wohl kaum. War ja erst die Folge vom Tsunami und sich die Fische bereits in ihrem Wrack auf die offene See verkrümelten. Ganz im Gegensatz zu den Landbewohner um Fukushima :-( Die leuchten nachts eher noch so grün wie das Zifferblatt meiner Swatch, obwohl nicht mehr auf reiner Radiolumineszenz beruhend. Ironie off.
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  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Man könnte die Fische auch einfach wieder ins Meer/Ozean freilassen, sie hätten es sicher besser als im Aquarium. Aber schon klar, da sieht jemand die grossen Einnahmen für die Tsunami-Fische.
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  • Kommentar von CHRISTIAN ALEXANDER STAUB, CH-3613 STEFFISBURG
    Kaum zu glauben, ...das wäre ein perfekter Start-Up für ein Drehbuch zu einem apokalyptischen Endzeit-Horror-Film. Nuklear verstrahlte und mutierte Fische brechen aus dem Aquarium aus und bedrohen die Küste von LA, welches ausgelöst durch voreilige Wasserbomben Detonationen, in einem finalen Feuer spuckenden Erbeben im Boden verschwindet. Das einzig überlebende Paar, wird mit seinem Segelboot in Fukushima an Land gespült, sucht Obdach in der Reaktorruine und ernährt sich von Gelbschwanzmakrelen.
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    1. Antwort von Redaktion SRF News Online
      Phantasie haben Sie, das muss man Ihnen lassen. ^ak
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    2. Antwort von CHRISTIAN ALEXANDER STAUB, CH-3613 STEFFISBURG
      Liebe SRF News Online: Habt Dank, dass ich ab und zu (erneut) wahrgenommen werde. Merci für die Deko-Rosen, ich mag mehr-bödige, ironisch anspielende, sprachliche Spielereien sehr, es Zeugt von beweglicher Intelligenz, weil nur „fadegrad“ sollte eine Aussage, kann aber ein Thema nicht sein. Ich brauche keine Netti- Ettikette, ich nehme mein Gegenüber in seinen Taten war, auch Zensoren. Ich habe Ihnen einige Coins auf Ihrem Konto gutgeschrieben, mit positiv Zinsen, das ist aber kein Ablassbrief.
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    3. Antwort von tom rosen, erlenbach
      Wie immer bei Blockbustern, weicht ihr Plot erheblich von der Vorlage, bzw. den zugrunde liegenden, realen Begebenheiten ab. Macht aber nix - die Story ist derart phantasievoll abstrus und findet einen so schön subtilen Abschluss, dass Sie sie unbedingt einem B-Studio in Hollywood anbieten sollten. Aber schnell - ich arbeite bereits an einem Drehbuch. Und das SRF wird sicher einen DOK-Film daraus machen...
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