Nashorn-Baby muss mit Eltern Zürich verlassen

Das Spitzmaulnashorn muss gemeinsam mit seinen Eltern den Zürcher Zoo verlassen. Die Unterbringung entspricht nicht den heutigen Anforderungen.

Die kleine Olmoti tapst unsicher im Gehege des Zürcher Zoos.

Bildlegende: Die kleine Olmoti ist am 28. Dezember auf die Welt gekommen – das erste Jungtier in 18 Jahren. Keystone

Olmoti muss noch dieses Jahr den Zoo Zürich verlassen. Für das dreieinhalb Wochen alte Nashorn-Baby werde nach einer geeigneten Unterbringung gesucht, so der Kurator Robert Zingg. Der genaue Abschiedstag sei aber noch nicht bestimmt worden.

Olmoti wird vielleicht von ihrem Papi getrennt

Mutter und Tochter werden zusammenbleiben, so Zingg. Ob der Bulle mit ihnen untergebracht werden kann, ist nicht sicher. Auf jeden Fall werden mehrere Jahre lang keine Nashörner mehr im Zoo Zürich leben.

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Olmoti tritt vors Publikum

2:00 min, aus Schweiz aktuell vom 2.1.2015

Der Hintergrund: Im Afrikahaus des Zürcher Zoos kann die Nashornfamilie nicht artgerecht leben. Das Haus wurde 1965 eröffnet – damals entsprach es modernsten Grundsätzen. Mittlerweile aber ist es zu klein und veraltet.

Wenn ungefähr 2020 die Afrikanische Savanne neben dem Elefantenpark eröffnet wird, werden dort auch Nashörner einziehen – aber nicht Olmoti und ihre Eltern.