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Naturspektakel in Australien Krabbengekrabbel auf der Weihnachtsinsel

Wenn Regenzeit, Mondzyklus und Gezeiten perfekt zueinanderstehen, dann setzen sie sich in Bewegung: Millionen von Krabben.

Touristen aus aller Welt reisen auf die südlich von Indonesien gelegene Weihnachtsinsel, um das Spektakel zu bewundern. Die Insel gehört zu Australien.

Google den Krabben auf der Spur

Wer die weite Reise scheut, kann das Schauspiel nun bald bequem auf dem heimischen Sofa vor dem Bildschirm betrachten: Der US-Internetkonzern Google hat mit den Betreibern des zuständigen Nationalparks einen Vertrag abgeschlossen, um die Krabbenwanderung im Januar auf Street View zeigen zu dürfen.

In den vergangenen Wochen hat ein Park-Mitarbeiter mit einer Kamera auf dem Rücken ausgerüstet Aufnahmen gemacht.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die Wegbereiter auf der beschwerlichen Wanderung der roten Krabben sind die grossen Männchen. Die ersten Weibchen erreichen den Ozean erst einige Tage später. Bis zu 18 Tage lang werden dafür Strassen gesperrt, Tunnel gebaut und Wände am Wegesrand errichtet. Innerhalb von drei Tagen erfolgt die Eiablage in die mühsam dafür gebuddelten Löcher, während sich die ersten Männchen schon wieder auf den Heimweg machen. Einmalige Natur! Zu hoffen bleibt, dass ihnen weiterhin Schutz gewährt wird.
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  • Kommentar von Philipp Nauer (pnauer)
    Was viele nicht wissen: Australien baut dort seit Jahren Phosphat ab, bis jetzt wurden dafür 30km2 Regenwald gerodet, das ist ein viertel der Inselfläche. Ein Moratorium zur Abholzung seit 1988 wird wohl bald gekippt, um weitere 3km2 zu roden. Das grosse Krabbeln gehört dann bald einmal der Vergangenheit an...
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    1. Antwort von Lars Graf (Lars)
      Was viele nicht Wissen, Phosphat durch uns Verbraucht und Ameisen sind auch eine Bedrohung für Krabben.
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