Neue «Air Force One» im Anflug

Das Weisse Haus erhält eine neue «Air Force One». US-Präsident Barack Obama wird aber wohl nicht mehr in den Genuss kommen, damit zu fliegen.

Air Force One

Der US-Präsident erhält eine neue «Air Force One». Erneut wird es ein Boeing Jumbo Jet sein. Die Boeing 747 sei das einzige in den USA produzierte Flugzeug, das alle Anforderungen an eine Präsidentenmaschine erfülle, erklärte Luftwaffen-Staatssekretärin Deborah Lee James.

«Mobiles Kommandozentrum»

Die aktuelle Luftflotte des Weissen Hauses besteht aus zwei Boeing 747-200B, die seit 1990 und 1991 im Dienst sind. Der Jumbo funktioniert nach Angaben des Weissen Hauses «im Falle eines Angriffs auf die USA als mobiles Kommandozentrum».

«Air Force One» von der Seite

Bildlegende: Die aktuelle «Air Force One»: Bald hat sie ausgedient. Sie wird durch ein neueres Modell ersetzt. Reuters

Die Maschine kann in der Luft betankt werden und ist mit dem modernsten Luftabwehrsystemen ausgestattet. Selbst die elektronischen Impulse einer Atombomben-Explosion sollen die Elektronik nicht lahmlegen können, heisst es.

James betonte, die Entscheidung für Boeing sei noch kein Kaufvertrag. Auch die Höhe der Kosten und der Liefertermin blieben offen. Es hiesse lediglich, dass man von einer 30-jährigen Lebensdauer der «Air Force One» ausgehe. Barack Obama wird also kaum mehr in den Genuss des neuen Jets kommen.