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Panorama Oktoberfest in München: 1 Patient alle 3 Minuten

Das Oktoberfest in München ist vorbei. Wieder Millionen Besucher, wieder Millionen Mass Bier. Weniger gross gefeiert wurde in diesem Jahr am Oktoberfest Ramallah.

Bedienung in München.
Legende: Die Gerste schäumt, die Bedienung lacht: Alles wie immer in München. Keystone

6,4 Millionen Gäste hat das 180. Oktoberfest in den vergangenen zwei Wochen in München gezählt. 6,7 Millionen Mass Bier wurden konsumiert.

1 Patient alle 3 Minuten

Die Organisation spricht von einer «ungeheuer entspannten Wiesn». Darauf deuteten auch die zurückgegangenen Zahlen behandelter Patienten hin.

7551 Wiesn-Besucher musste das Rote Kreuz versorgen. Das seien 20 Prozent Patienten weniger als im Vergleichsjahr 2011. «Man möchte fast sagen, eine ruhige Wiesn», so ein Sprecher. Die Polizei war 2031 Mal im Einsatz, genau so häufig wie im vergangenen Jahr.

Oktoberfest Ramallah.
Legende: In Ramallah wird ebenfalls gefeiert, wenn auch etwas überschaubarer. Keystone

Bierseligkeit selbst in Ramallah

Der Exportschlager Oktoberfest hat auch im Westjordanland Fuss gefasst. Seit 2005 fliesst einmal im Jahr östlich von Ramallah fässerweise Bier aus den Zapfhähnen. Undenkbar in anderen muslimischen Orten der Region.

Weil nun die Gemeindeverwaltung wechselte, musste 2013 in einem Hotel getrunken werden. «Nicht jeder hier mag Alkohol», so die Organisatoren. Die Veranstaltung kam so nicht wie sonst auf 16'000 Besucher. Genaue Zahlen sind nicht bekannt.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Jacob, Moeriken
    Ein Hoch den Trinkern, eigentlich fast schade, dass ich persönlich den Biergeschmack nicht leiden kann, ich scheine wohl zu den Unterprivilierten zu gehören, die dieser, auch bei uns überaus verbreiteten und beliebten, Tugend nicht frönen können. Zum Glück ist das Haschen verboten, man stelle sich mal vor, Millionen von Besuchern auf einem Haufen, jede|r um eine Wasserpfeife oder mit einem Joint in den Hand, wahrscheinlich müsste die ganze Armee auffahren, um dem Gesetz Genüge zu tun, irgendwie
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    1. Antwort von Albert Planta, Chur
      Ach sie glücklicher, tugendhafter Mensch. Die Voraussetzungen zum objektive Kommentare zu schreiben hätten sie ja.
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    2. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Herr Planta, Sie werden meine Art des Argumentierens nie verstehen, ich war nie tugendhaft, auch ich habe, als jujnger Mensch, einmal gesoffen, unter Anderem. Ich mache mich doch, im Allgemeinen, eigentlich nur lustig, und im Speziellen über die, die Saufen und besoffen sein als menschliche Tugend bezeichnen, und alles, was sich ausserhalb dieser Art von Norm befindet, am liebsten kriminalisieren, wohl, um sich als Trinker selbst zu den eigentlich Guten, oder zumindest Besseren, zählen zu können
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    3. Antwort von Albert Planta, Chur
      Ich werde die Art ihres Argumentierens nie verstehen? Ich glaube schon, sie bewegen sich in einem relativ kleinen sehr rechtsgerichteten Feld, dass nach alter Tradition Sündenböcke sucht, genau wie hier am Oktoberfest. Für sie ist wahrscheinlich der SVP-Buurezmorge das grösste gesellschaftliche Ereignis.
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    4. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Herr Planta, auch als offensichtlicher Gegner der SVP sollten Sie eigentlich wissen, dass die SVP Doktrin ausschliesslich Alkohol als zulässige Droge akzeptiert, wer und was davon abweicht, ist kriminell und gehört eingesperrt oder zumindest für ewige Zeiten verdammt. Allein schon aus diesem Grund wäre ich wohl an jedem Buurezmorge ein unwillkommener Gast, ich, der nicht trinke und bei jeder Gelegenheit dafür plädiere, das soganannte Drogenproblem etwas entspannter und doktrinfreier anzugehen.
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    5. Antwort von Albert Planta, Chur
      Und, was immer wieder hervorgehoben werden muss, die SVP ist nicht gegen das Rauchen. Immerhin ist das Oktoberfest meines Wissens rauchfrei.
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    6. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      @A.Planta: Sie schreiben, die SVP sei nicht gegen das Rauchen. Das stimmt, zumindest, solange jemand nur Tabak raucht, und weil der Tabakanbau subventioniert wird. Wie hat es doch damals TONI formuliert? Ihm sei es gleich, ob der Hanfkonsum in der Schweiz legalisiert werde oder nicht, er rauche sowieso nicht. Aber wenn Hanf legalisiert würde, würde er mit ganzer Kraft dafür einstehen, dass die Schweizer Bauern zumindest davon profitieren könnten. Blocher hat ihn dafür wohl zusammengeschissen....
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