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Panorama Olympische Fackel wieder auf der Erde

Reise ins All beendet: Nach vier Tagen haben drei Kosmonauten die Olympia-Fackel zurück zur Erde gebracht. Das Symbol der Winterspiele 2014 hat eine historische Reise hinter sich: Zum ersten Mal wurde die Fackel durchs Weltall getragen.

Legende: Video «Olympia-Fackel wieder auf der Erde (unkommentiert)» abspielen. Laufzeit 0:49 Minuten.
Vom 11.11.2013.

Die olympische Fackel der Winterspiele in Sotschi ist zusammen mit drei Kosmonauten zur Erde zurückgekehrt. Die Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS landeten mit einer russischen Sojus-Kapsel in der kasachischen Steppe. Hubschrauber mit Rettungskräften flogen zum Landeort.

Kurz nach der Landung hatte starker Wind den Bremsfallschirm erfasst und die knapp drei Tonnen schwere Kapsel mehrfach umkippen lassen. «Das war die Achterbahnfahrt meines Lebens», sagte der italienische Raumfahrer Luca Parmitano.

Bei minus fünf Grad Celsius mussten die Heimkehrer die erste Zeit auf Klappsesseln verbringen, in Decken gehüllt und mit Tee versorgt. Ihre Muskeln sind nach 166 Tagen in der Schwerelosigkeit geschwächt.

Fackellauf im Universum

Der Russe Fjodor Jurtschichin war dreieinhalb Stunden zuvor mit dem Italiener Parmitano und der US-Amerikanerin Karen Nyberg von der ISS in gut 400 Kilometern Höhe aufgebrochen.

Nach der Landung wird Jurtschichin die Fackel an die russischen Organisatoren der Winterspiele (7. bis 23. Februar 2014) übergeben. Mit diesem Exemplar, das zwei andere Kosmonauten am Samstag erstmals in der Geschichte mit in den freien Weltraum genommen hatten, soll am 7. Februar 2014 in Sotschi die olympische Flamme entzündet werden. Während ihres «Weltraumspaziergangs» hatten die Kosmonauten einen eigenen Fackellauf im Universum nachgestellt.

7 Kommentare

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  • Kommentar von roli holzmeier, Schweiz
    @ Fr. Zelger: ausserhalb der raumstation brennt auf Grund der Sauerstoffarmut kaum ein Feuer und im inneren der ISS wäre es wohl doch zu gefährlich ein offenes Feuer zu entfachen. Dies kann auch in einem anderen Artikel auf dieser Seite nachgelesen werden: "Auf die Flamme muss die Fackel während ihrer Weltraummission allerdings verzichten. Aus Sicherheitsgründen wird sie nicht angezündet."
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    1. Antwort von B. Küng, Seeland
      Genau deswegen ist diese "Uebung" so stumpfsinnig; eine Fackel ins All zu schicken im vollen Bewusstsein, dass diese gar nicht brennen kann und darf. Idiotischer geht's wohl nimmer.
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    2. Antwort von Walter Kathriner, Sarnen
      @ B. Küng, nur weil die Schweiz nicht fähig ist, weder eine Olimpia ab zu halten, noch die Olimpia-Fackel mit ins All zu nehmen, muss man ja nicht neidisch sein darauf. Freuen wir uns doch mit, wenn es eine gelungene Veranstaltung wird.
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    3. Antwort von B. Küng, Seeland
      Kathriner: ich bin überhaupt nicht neidisch, sondern überaus froh, dass die betroffenen Stimmbürger in der Schweiz, und übrigens auch diejenigen in Bayern, vernünftig genug sind, einen solchen Unsinn abzulehnen. Wie kann das eine gelungene Veranstaltung sein, wenn die Anlagen mittels Sklavenarbeit gebaut wurden und eine immense Umweltzerstörung in Kauf genommen worden ist. Da gibt es nur eines: boykottieren!
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  • Kommentar von Walter Kathriner, Sarnen
    ja ja Frau Zelger, trotz ihrem Gemotze möchten Sie wissen wie Feuer im Schwerelosen-zustand reagiert. Wieder mal zuerst miesmachen und dann plündern, das kommt doch sehr bekannt vor.
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    1. Antwort von Marlene Zelger, Stans
      Hallo, hallo Herr Kathreiner, ich stehe absolut nicht hinter diesem hirnverbrannten Spiel mit dem Feuer im Weltall. Aber da es schon passiert ist, darf man sich ja fragen, wie Feuer im Weltall reagiert, oder eppä nid??
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  • Kommentar von Marlene Zelgerf, 6370 Stans
    Trotz diesem grössewahnsinnigen Ausmass der Aktion wäre es interessant zu wissen, wie Feuer auf den schwerelosen Zustand im Weltall reagiert.
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