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Panorama Peking feiert erste Mond-Umkreisung mit Sonde

China forciert vehement sein Weltraumprogramm. Nun gelang es den Wissenschaftlern, eine Sonde zum Mond und zurück zu entsenden. Nach achttägigem Flug und einer Mond-Umkreisung landete die Sonde in der Mongolei.

Legende: Video Die Mondsonde landet in der Mongolei abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 01.11.2014.

China hat erstmals eine Sonde zum Mond geschickt und wieder zur Erde zurückgebracht. Der Orbiter landete nach seiner Mondumkreisung nach achttägigem Flug und 840'000 Kilometern in der Mongolei.

Es sei die weltweit erste Mission dieser Art seit fast 40 Jahren, berichteten staatliche Medien. Nach den USA und der früheren Sowjetunion ist China demnach das dritte Land, dem solch ein Vorhaben gelang.

Eine Sonde liegt auf dem Boden.
Legende: Nach achttägigem Flug und einer Umkreisung des Mondes landet die Sonde wohlbehalten auf der Erde. CCTV

Demonstration der Wirtschaftskraft

Der Test diente der Vorbereitung auf Chinas erster Mondlandung mit anschliessender Rückkehr. Bei diesem im Jahr 2017 geplanten Flug will China nicht nur eine Sonde auf dem Erdtrabanten aufsetzen, sondern diese anschliessend samt Bodenproben auch wieder zur Erde zurückholen.

China treibt sein Raumfahrtprogramm mit grossen Schritten voran. Die Raumsonde «Chang'e 3» war am 15. Dezember auf dem Mond gelandet und hatte das Fahrzeug «Jadehase» (Yutu) ausgesetzt. Die Mondflüge demonstrieren für China die technologische Leistungsfähigkeit der zweitgrössten Wirtschaftsnation.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Das Manöver entspricht etwa dem Apollo-8 Programm Dez. 1968, nur unbemannt. Verzichte auf Verschwörungstheorien, welche hypothetische US-Präsens auf dem Mond in Frage stellt. Hollywood & Jurassic Park lässt grüssen. Dank Outsourcing, Produktionsverlagerung und Technologietransfer nach China, gibt der Westen sämtliche Jass-Trümpfe dem Gegenspieler preis. Die Wirtschaft „Tyrannosaurus Rex“ kümmert aktuelles Wachstum & Profit. Keine nachhaltige Zukunft und Arbeitsplätze für die Menschheit.
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  • Kommentar von Rolf Künzi, Winterthur
    Was die Amerikaner schon 1969 erledigten will die Partei nun nachholen. Verständlich ist das Sie technolgoisch Aufrüsten wollen. Ich wünschte mir so sehr China, USA, Europa, Russland usw. könnten besser zusammen arbeiten. Dazu müssten Sie aber Weltoffener werden, die Geschichte von Mao Tse Tung Intern in die rechte Ecke verweisen und mehr Rechte, aber auch mehr Pflichten bekommen. Auffallend ist wie eine unsichtbare Hand genau darüber wacht, dass die Schweiz mehr importiert als exportiert.
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