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Nach mehrtägigen Beratungen Prozess gegen Bill Cosby geplatzt

  • Der Strafprozess gegen den Schauspieler und Entertainer Bill Cosby wegen sexueller Nötigung ergebnislos zu Ende gegangen.
  • Die zwölfköpfige Jury konnte sich nach mehrtägigen Beratungen nicht auf ein Urteil für Cosby einigen.
  • Es wird möglicherweise neu verhandelt.

Die Entscheidung stellt einen zumindest vorläufigen Sieg für den 79-jährigen Angeklagten dar, dem bei einem Schuldspruch eine bis zu 30-jährige Haftstrafe gedroht hatte.

Die fünf Frauen und sieben Männern der Jury hatten sich mehr als 50 Stunden beraten. Sie hätten ein einstimmiges Urteil fällen müssen. Mehrfach liessen sie sich vom Gericht einzelne Zeugenaussagen nochmals vorlesen, bevor sie sich wieder für ihre Beratungen zurückzogen.

Es ist nicht unüblich, dass Geschworene in Strafprozessen in den USA zunächst zu keinem einstimmigen Urteil kommen, sich dann aber doch noch einigen. In diesem Fall löste sich das Patt aber nicht auf, damit endete das Verfahren als ergebnisloser «mistrial» (fehlerhaft geführter Prozess).

Der zuständige Staatsanwaltschaft kündigte an, er werde ein neues Verfahren beantragen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
    Wenn in so kurzer Zeit so viele Vorwürfe gegen einen bei den finanziell etwas zu holen ist, auftauchen über Sachen die meist Jahrzehnte zurück liegen sollen, finde ich darf man schon ein wenig skeptisch sein. Es ist ja nicht so dass hinter jedem Vorwurf auch etwas ist, siehe Fall Kachelmann.
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  • Kommentar von Jens Mueller (Jens Mueller)
    Lasst doch mal diesen Bill Cosby in Ruhe. Er ist ja schlisslich 79 jahre alt und hat sicher einige Fehler gemacht aber dafür hat er uns Jahrelang zum lachen gebracht und dass sollte seine Fehler vergesse machen und ausserdem sind die angeblichen Vergewaltigungen sehr lange her.
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    1. Antwort von Julia Moser (J.Moser)
      ob das die Frauen auch können, welche Opfer von ihm wurden?!
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    2. Antwort von christoph Valli (christoph06)
      Herr Mueller...ich hoffe, dass Sie keine Tochter haben, denn sonst hätten Sie wohl einen Erklärungsnotstand. Cosby wurde mit 60 Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert verteilt über mehrere Jahre. Leider sind nur noch 2 davon nicht verjährt. Die anderen Verfahren wurden verschleppt. Ich hoffe doch sehr, dass Klarheit geschaffen wird.
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    3. Antwort von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
      @Christoph Valli: In wie fern wurden diese Verfahren verschleppt? Ich war bisher der Meinung dass es vorher gar nie ein Verfahren gab da nie eine Anzeige gegeben hat... Habe ich da etwas verpasst?
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    4. Antwort von christoph Valli (christoph06)
      D.F./ Das stimmt. Es wurden aber in den letzten ca. 20 Jahren zahlreiche Zivilprozesse durchgeführt, die alle damit endeten, dass sich Cosby mit viel Geld freigekauft hatte. Inwiefern das der Wahrheitsfindung gedient hat bleibt dem Betrachter überlassen. Um bei der Wahrheit zu bleiben vermute ich, dass es auch viele Trittbrettfahrer gab die sich bereichern wollten, aber die Aussagen der "Opfer" konnten nie entkräftet werden sondern wurden bezahlt. Darum jetzt das erneute Verfahren.
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    5. Antwort von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
      @C.V. nun ja ... dann waren die angeblichen Opfer ja offensichtlich mehr am Geld als an der Wahrheit interessiert, gezwungen wurden sie ja nicht. Deswegen sind derartige Vorwürfe für mich auch etwas das es nicht zu entkräften, sondern zu erhärten gilt. Vorwerfen kann man jedem alles, einen entsprechenden Vorwurf auch zu beweisen ist etwas Anderes. Sich durch eine Geldzahlung Stress, Ärger und andere Kosten zu ersparen, wenn man es kann, halte ich an sich nicht für verwerflich.
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    6. Antwort von Daniel Fuchs (Daniel Fuchs)
      @C.V. nun ja ... dann waren die angeblichen Opfer ja offensichtlich mehr am Geld als an der Wahrheit interessiert, gezwungen wurden sie ja nicht. Deswegen sind derartige Vorwürfe für mich auch etwas das es nicht zu entkräften, sondern zu erhärten gilt. Vorwerfen kann man jedem alles, einen entsprechenden Vorwurf auch zu beweisen ist etwas Anderes. Sich durch eine Geldzahlung Stress, Ärger und andere Kosten zu ersparen, wenn man es kann, halte ich an sich nicht für verwerflich.
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