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Prozess gegen Weinstein Geschworene sind uneins bei mehreren Anklagepunkten

  • Die Geschworenen im Weinstein-Prozess haben sich auch am vierten Tag noch nicht zu einem Urteil durchringen können.
  • Das Gericht akzeptiert keine Teilentscheide zu einzelnen Anklagepunkten. Ohne Urteil würde der gesamte Prozess platzen.
  • Die Urteilsberatung wird nun über das Wochenende ausgesetzt und geht am Montag weiter.
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Aus dem Archiv: Wie der Weinstein-Skandal Hollywood veränderte
Aus SRF News vom 07.01.2020.
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Im Vergewaltigungsprozess gegen den ehemaligen Hollywood-Filmproduzenten Harvey Weinstein zeichnet sich eine schwierige Urteilsfindung ab. Laut Medienberichten sandten die zwölf Geschworenen am vierten Tag eine Mitteilung an das Gericht. Sie fragten, was passieren würde, wenn sie sich in mehrere Anklagepunkte nicht auf ein Urteil einigen könnten. Richter James Burke antwortete, dass er keine teilweisen Urteile akzeptiere.

Die Geschworenen haben sich vor allem noch nicht über den wichtigsten Anklagepunkt «gewaltsamer sexueller Übergriff» einigen können. Eine Verurteilung in diesem Punkt kann mit lebenslanger Haft bestraft werden.

Der Richter hat die Geschworenen nun ins Wochenende geschickt und müssen am Montag weiter beraten. Ohne einstimmiges Urteil droht der Prozess zu platzen und müsste neu aufgerollt werden.

dpa/kurn;blur

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Sanddorn  (Sanddorn)
    "Das Gericht akzeptiert keine Teilentscheide zu einzelnen Anklagepunkten." Finde ich sehr fragwürdig. Bei der Juristerei werden formale Punkte viel zu stark gewichtet!
    Es sollte doch möglich sein, jemanden wegen mehrfacher sexueller Nötigung zu verurteilen, auch wenn eine Vergewaltigung nicht bewiesen werden kann.
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    1. Antwort von Aurel Specker  (Auspec)
      Das Amerikanische Justizsystem ist grundlegend unterschiedlich zum römischen (festland-europäisch). Zudem gibt es bei uns keine Jury-Gerichte mehr, sondern nur noch Richter.

      Jury-urteile sind heikel, und es werden deshalb praktisch nur einstimmige Urteile gefällt. Bei Uneinigkeit gibt es ein neues Verfahren. In der CH wird das Urteil nur von Juristen auf Basis des Prozesses gefällt, diese sind weniger beeinflussbar und professioneller im Umgang von Prozessen
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