Rennen auf Eis zieht Massen an

Zum zweiten Mal sind in Lausanne die tollkühnen Männer auf ihren schnellen Kufen durch die Stadt gejagt. Zehntausende verfolgten das Spektakel gebannt – Ökodiskussion hin oder her.

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Rasante Hatz um die Kurven in Lausanne

1:30 min, vom 3.3.2013

Trotz bitterer Kälte haben in Lausanne rund 35'000 Menschen einen Extremskating-Anlass besucht. Die Sportler rasten mitten in der Stadt auf zwei Kufen einen Eiskanal hinunter und liessen sich von den Zuschauern feiern.

Vier Jahre nach der ersten Auflage fand der sogenannte «Red Bull Crashed Ice»-Event wieder im Waadtländer Hauptort statt. Der Eiskanal war 440 Meter lang, gespickt mit engen Kurven und weiten Sprüngen.

Die Extremsportler erreichten mit ihren Schlittschuhen Höchstgeschwindigkeiten von 60 Stundenkilometern. Die Veranstaltung dauerte zwei Stunden. Eröffnet wurde sie von Schweizer Fahnenschwingern und Alphornbläsern.

Ökostudie entlastet Veranstalter

Wie im Jahr 2009 schätzte die Polizei die Zuschauerzahl des Gratisanlasses am Samstag auf rund 35'000. Am Freitag wurden laut den Organisatoren etwa 12'000 Personen gezählt.

Im Jahr 2009 hatte der Event grosse Diskussionen ausgelöst, was die Umweltverträglichkeit und die Sicherheit angeht. Die Stadt Lausanne gab darauf mit den Organisatoren des Anlasses eine Studie in Auftrag. Diese zeigte, dass die Anreise der Zuschauer fast drei Viertel des CO2-Ausstosses des Events ausmacht.