Rico Zandonella ist «Koch des Jahres»

Der Tessiner Rico Zandonella vom «Rico’s» in Küsnacht (ZH) erhält 18 Gault-Millau-Punkte und wird als «Koch des Jahres 2017» geehrt.

Zandonella am kochen. (keystone)

Bildlegende: Gault Millau über Zandonella: «Gekocht wird frech, mit einem Höchstmass an Fleiss und Präzision.» Keystone

«Rico hat uns alle verblüfft. Er hat die Karte umgekrempelt, die Gästestruktur verjüngt, die Preise gesenkt. Von Gourmet-Tempel keine Spur. Sein Restaurant ist Lifestyle pur. Unverändert ist nur der Anspruch der kleinen Brigade: Gekocht wird frech, aber mit einem Höchstmass an Fleiss und Präzision. Rico Zandonella hat die Zeichen der Zeit erkannt», erklärt Gault-Millau-Chef Urs Heller die Wahl.

Senkrechtstarter mit 19 Punkten

Ein anderer Gewinner ist Franck Giovannini. Dieser hat die Nachfolge des im Januar aus dem Leben geschiedenen Benoît Violier im «Hôtel de Ville» in Crissier angetreten. Er erhält auf Anhieb die Höchstnote 19 und kann somit die 19 Gault-Millau-Punkte des Vorjahres verteidigen. «Giovannini ist hervorragend. Wir haben ihn immer wieder und in verschiedenen Jahreszeiten besucht. Wir haben nicht den geringsten Zweifel und überreichen die Höchstnote 19», so Heller.

Sechs Köche bilden mit 19 Punkten die «Champions League» der Schweizer Küche

Sechs Köche bilden mit 19 Punkten die «Champions League» der Schweizer Küche
Andreas Caminada
«Schauenstein», Fürstenau (GR)
Peter Knogl
«Les Trois Rois», Basel (BS)
Bernard Ravet
«L’Ermitage de Bernard Ravet», (VD)
Philippe Chevrier «Domaine de Châteauvieux», Satigny (GE)
Didier de Courten
«Terminus», Sierre (VS)
Franck Giovannini
«Hôtel de Ville», Crissier (VD)
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Ehrung «Koch des Jahres 2017»

0:40 min, vom 10.10.2016

Gault Millau «Koch des Jahres»

Der Schweizer Gastro-Führer Gault Millau empfiehlt seinen Lesern dieses Jahr 818 Adressen. 63 Restaurants sind neu dazugekommen. 101 Küchenchefs haben Punkte zugelegt, 33 wurden zurückgestuft.