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Panorama Riesige Eiskappen brechen in der Beaufortsee ab

Nördlich von Alaska hat eine Reihe von Stürmen den normalen Meereisabbruch verschärft. Die Risse wurden Anfang dieses Jahr immer grösser und erreichten eine Ausdehnung von bis zu 1000 Kilometer.

Legende: Video « Eisabbruch in der Beaufortsee (ohne Ton)» abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 30.03.2013.

Bilder der Nasa zeigen das Ausmass des Phänomens in der Beaufortsee. Die Satelliten konnten vor der Nordküste von Alaska die umfangreichen Meereis-Brüche erfassen. Die Brüche breiten sich in Richtung Banks Island nach Westen aus. Das Ereignis konnte den ganzen Februar und März beobachtet werden.

Die Visualisierung der Arktis erweckt oft den Eindruck, dass die Eiskappe eine stationäre Eisscholle ist. In Tat und Wahrheit ist es eine Sammlung von kleineren Stücken, die sich ständig verschieben, aufeinander prallen und gegeneinander reiben. Die enormen Kräfte entstehen durch Winde und Meeresströmungen.

Karte
Legende: In der Beaufortsee prallen die Eisschollen auf die nördlich des Festlandes liegende Insel Banks Island. SRF

Besonders im Sommer, aber auch auf dem Höhepunkt des Winters können solche Risse beobachtet werden.

Die Risse entstehen dank einem Hochdruck-Wetter-System welches über der Region stationär ist. Somit entstehen höhere Temperaturen und Winde in südwestlicher Richtung, welche die Meeresströmung anheizen.  

10 Kommentare

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  • Kommentar von M.Bracher, Bern
    Auf den üblichen SP-Ablenkungskommentar habe ich bereits gewartet. Bin aber etwas enttäuscht, üblicherweise sind solche nicht so plump.
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  • Kommentar von Gabi Bossert, Safenwil
    Genau Herr Bracher. Die Sozialindustrie...die Klimaerwärmungsindustrie....immer das gleiche Ignorantenprogramm. Reden wir doch mal realer von der wahren Industriemacht, Wirtschaftsmacht, Finanzmacht und der daraus folgenden krankhaften Gier des Besitzes, des Geldes, des irren grenzenlosen Wachstumsgedanken. Es hilft längerfristig nicht mehr, Klimatologen und Wissenschaftler für blöd zu erklären, Die den Rückgang des Polareises für folgenschwere Extrem Wetterlagen verantwortlich machen.
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  • Kommentar von A.Schweigler, ZH
    All das Süswasser das da freigesetzt wird . Was wird das wohl mit der Strömung machen.
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