Rom sagt Strassenhändlern den Kampf an

Freie Sicht auf Kolosseum und Co: Die Stadt Rom hat Strassenhändlern im historischen Zentrum den Kampf angesagt. Ab sofort dürfen dort die typischen Wagen, die Wasser und Snacks verkaufen, nicht mehr parken.

Touristen laufen am Kolosseum vorbei.

Bildlegende: Ob die Touristen wirklich freie Sicht haben? Denn oft stehen zwischen Touristen und Sehenswürdigkeit andere Touristen... Keystone

Die Verkäufer vor dem Kolosseum, am Forum Romanum oder an der Spanischen Treppe gehören seit Jahren zum Stadtbild von Rom – zum Leidwesen vieler Tourismusmanager und Stadtoberen.

Sie halten es für eine «Verschandelung» des Stadtkerns. Ausserdem arbeiten die meisten der Händler illegal und bieten gefälschte und vollkommen überteuerte Waren an. An dem Geschäft verdient die Mafia gut mit. Auch die vielen Händler, die Selfiesticks, Papsttassen und anderer Kitsch müssen ihren Platz räumen. Zahlreiche Polizisten kontrollierten das Stadtzentrum.

Bürgermeister Ignazio Marino hatte verkündet, Rom den «Glanz» wiederzugeben, der der Stadt gebühre.