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Stoffmasken im Test: Kein Verlass auf Zertifikate
Aus Kassensturz vom 25.05.2021.
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Schutz gegen Viren Stoffmasken im Test: Kein Verlass auf Zertifikate

Während FFP2-Masken gut abschneiden, fallen sämtliche Stoffmasken durch, auch die mit einem Zertifikat.

Das Resultat ist eindeutig: Alle acht FFP2-Masken erfüllen im Test die spezifischen Anforderungen. Alle acht Community-Masken fallen durch. Der Labortest von «Kassensturz» und der welschen Konsumentensendung «A Bon Entendeur» an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW von Anfang März liefert das Resultat, das sich in den letzten Monaten immer wieder abgezeichnet hat: Stoffmasken haben es schwer, die Empfehlungen der Swiss National Covid-19 Science Taskforce zu erfüllen.

Die Testprodukte im Überblick

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Grosse Hürde Filtrationseffizienz

Vor allem die Filtrationseffizienz macht ihnen jedes Mal Mühe. Gefordert ist, dass Partikel von 1 Mikrometer (= 1 Tausendstel Millimeter) Grösse zu 70 oder mehr Prozent gefiltert werden. Immerhin: Eine Maske erfüllt im aktuellen Test diese Bedingung. Der Atemwiderstand dieser Maske ist aber so hoch, dass sie in der Endabrechnung trotzdem nicht genügt. Kommt hinzu: Bei vielen Stoffmasken sind die Unterschiede innerhalb des gleichen Maskentyps derart gross, dass auch da die Empfehlungen der Taskforce nicht erfüllt werden.

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Prof. Ernest Weingartner, Fachhochschule Nordwestschweiz: «Bei solchen Tests muss man die Grösse der Partikel im Griff haben.»
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Die Reaktionen auf den Masken-Test lassen nicht lange auf sich warten: Fünf der acht Hersteller und Händler liefern für ihre Community-Masken ein Labor-Zertifikat oder weisen auf der Verpackung aus, dass die Masken die Empfehlungen der Taskforce erfüllten. Auffallend: Alle Zertifikate sind vom gleichen Labor ausgestellt.

Stellungnahme Migros / SQTS

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Eine Community-Maske ist kein medizinisches Produkt, somit besteht auch keine Gesundheitsgefährdung. Die Prüfungen befinden sich nach wie vor in einem Entwicklungsprozess, da sind unterschiedliche Messwerte nichts aussergewöhnliches. Zudem sollte mit einer guten Maske auch noch geatmet werden können und sie sollte bequem und korrekt sitzen.

Was sagen Sie dazu, dass zwei Labore (1x Forschungslabor, 1x Prüflabor) unabhängig voneinander Community-Masken, die Sie als genügend und den Empfehlungen der Task Force entsprechend gewertet haben, als nicht-genügend taxieren?

Im Gegensatz zu Hygienemasken oder FFP2-Masken gibt es für Community-Masken keine rechtlich verbindliche Qualitätsnormen. Trotz SNR 30000:2021 ist es Fakt, dass sich die Messwerte unterscheiden und die Gründe dafür noch nicht in allen Punkten bekannt sind. Dies zeigen auch andere aktuelle Laborvergleiche.

Wie erklären Sie sich die Diskrepanzen zwischen den Labor-Resultaten?

Wie ausgeführt unterscheiden sich die Messwerte nach wie vor und die Norm lässt verschiedene Ansätze zu (z.B. die Wahl des Partikel-Mediums). Die Prüfung befindet sich in einem Entwicklungsprozess und SQTS arbeitet seit Beginn der Pandemie intensiv u.a. auch mit den Herstellern von Testgeräten an verbesserten, vergleichbaren Lösungen.

Was entgegnen Sie dem Vorwurf, dass durch Ihre scheinbar ungenügenden Resultate allenfalls die Gesundheit von Konsumentinnen und Konsumenten aufs Spiel gesetzt worden sein könnte?

Eine Community-Maske ist kein medizinisches Produkt und nicht zertifiziert. Sich wie in Ihrem Test bloss auf einen oder zwei Parameter zu fokussieren, ist zudem irreführend. Zielführender ist es, eine ganzheitliche Betrachtung vorzunehmen, beispielsweise unter Einbezug des Tragekomforts. Eine Maske, mit der man kaum mehr atmen kann, ist keine gute Maske.

Werden Sie Ihren Prüfprozess überprüfen und/oder allenfalls anpassen? Und wenn Ja: Wie?

Wie oben erwähnt, befinden sich solche Prüfungen nach wie vor in einem Entwicklungsprozess. Seit Beginn der Pandemie arbeitet SQTS stetig und intensiv an Verfeinerungen und steht dabei auch im Austausch mit anderen Testorganisationen und Herstellern.

Werden Sie auch weiterhin Community-Masken testen und entsprechende Testzertifikate und Prüfungsberichte verfassen?

SQTS verweist in jedem Bericht darauf, dass es sich bei Community-Masken weder um ein medizinisches Produkt noch um eine persönliche Schutzausrüstung handelt. Die Masken sind nicht zertifiziert. Sie dienen lediglich als Alternative zu zertifizierten Masken und garantieren keinen Eigenschutz. Die Benutzung erfolgt eigenverantwortlich und stellt eine minimierte Verbreitung von Tröpfchen sicher.

«Kassensturz» lässt nachprüfen

«Kassensturz» will es genau wissen und lässt die fünf Masken mit Zertifikat in einem weiteren unabhängigen Labor prüfen, im Textilprüfungsinstitut Testex in Zürich. Die Resultate von Testex bestätigen die Ergebnisse des ersten Tests von der FHNW vollumfänglich.

Tabelle Laborergebnisse
Legende: SRF
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Ralph Sontheim, Testex: «Es ist schade, dass zurzeit Masken auf dem Markt sind, die dem Verbraucher versprechen, was sie nicht halten können.»
Aus Kassensturz vom 25.05.2021.
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«Kassensturz» konfrontiert das Labor SQTS mit den Test-Resultaten. Ebenso die Muttergesellschaft des Labors, die Migros. Der orange Riese gibt für beide Parteien Antwort: «Bei Stoffmasken handelt es sich ja nicht um ein medizinisches Produkt.» Und wegen der unterschiedlichen Messmethoden könne es halt auch unterschiedliche Resultate geben.

Das sagen Hersteller und Händler

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  • Aldi: Wir sind sehr überrascht über das Ergebnis unserer Stoffmaske und haben einen Express-Test bei einer Schweizer Qualitätskontrollabteilung angefordert. (…) Das Ergebnis bestätigt eine sehr hohe Partikelfiltration. Die in unseren Tochtergesellschaften erhältlichen Stoffmasken erfüllen und übertreffen sogar die empfohlenen Werte.
  • Calida: Die CALIDA-Masken bestehen aus 100% Bio-Baumwolle und sind nicht für den medizinischen Gebrauch vorgesehen. Als herkömmliche Baumwollmasken verfügen sie über keine entsprechenden Zertifizierungen und ersetzen demnach Schutzmasken nach FFP2- oder FFP3-Standard nicht. Die Hygiene-Masken eignen sich daher ausschliesslich für niedrige Risikolevel. Auf die Funktionalität und Einsatzmöglichkeiten wird auf der Produktverpackung explizit hingewiesen.
  • Coop / Forster Rohner: Die an Coop verkaufte Maske wurde durch die Empa und zusätzlich durch ein privates Prüfinstitut getestet. Diese Prüfberichte liegen Coop vor und zeigen, dass die Maske den Empfehlungen der Swiss National Covid-19 Science Task Force entspricht. (…) Wir nehmen die Thematik selbstverständlich sehr ernst und werden entsprechend in den kommenden Tagen einige zufällig ausgesuchte Masken aus unserem Angebot nochmals testen lassen. Es ist uns ein Anliegen, dass sich unsere Kunden jederzeit auf unsere Produkte verlassen können.Unsere Zusammenarbeit mit verschiedenen Prüfinstituten in den vergangenen Monaten ergab, dass Prüfinstitute teils voneinander abweichende Testverfahren mit unterschiedlichen Prüfbedingungen anwenden. Einzelne Tests werden gar ins Ausland vergeben. Wir stützen uns daher stark auf die Empa und deren Prüfberichte als aussagekräftigste Instanz.
  • Kiosk AG: Die anwendbaren gesetzlichen Vorschriften werden von unseren Produkten streng eingehalten. Wir legen auch grossen Wert darauf, unseren Kunden angemessene Informationen zur Verfügung zu stellen. Wir weisen sie darauf hin, dass Stoffmasken weder Medizinprodukte noch persönliche Schutzausrüstungen sind.Wir arbeiten laufend daran, die Qualität unserer Produkte in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu verbessern.
  • Lidl:In Bezug auf das Testergebnis der Stoffmasken sollte betont werden, dass diese hauptsächlich zum Schutz vor Husten und Niesen verwendet werden sollten. Die Gewebemaske weist jedoch aufgrund ihrer Zusammensetzung eine relativ geringe Filtrationseffizienz im Vergleich zu einer Hygienemaske vom Typ 2 oder einer FFP2-Maske auf. Die Stoffmaske hingegen kann häufig wiederverwendet werden, muss warm gewaschen werden und ist daher umweltfreundlicher.
  • Manor: Es gibt keinen gesetzlichen Standard für Textilmasken, es gibt nur Empfehlungen. Die Masken von Doodle / Baran sind durch ein renomiertes, unabhängiges Schweizer Testinstitut (SQTS) als gut bis ausreichend befunden worden. (…) Natürlich werden wir die Ergebnisse bei der Auswahl und Gestaltung unserer künftigen Produktlinie berücksichtigen.

«Systematische Probleme»

Ernest Weingartner, Aerosolexperte und Professor an der FHNW, kann die grossen Diskrepanzen zwischen den Resultaten einordnen. Seine Erklärung: «Die Unterschiede sind gewaltig. Und das ist nicht einfach so, weil unterschiedliche Verfahren angewendet wurden.» Hier handle es sich um ein tieferliegendes Problem.

Stellungnahme Bundesamt für Gesundheit

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Die Zertifizierung oder Genehmigung von Masken liegt nicht in der Kompetenz des BAG. Das BAG lässt keine Masken zu und übt auch keine Marktaufsicht aus. Dies gilt für alle Maskenarten wie medizinische Gesichtsmasken oder Atemschutzmasken, und auch für sogenannte Community-Masken aus Textilien. Für Community-Masken gibt es keine rechtlich verbindliche Qualitätsnorm. Deshalb kann das BAG lediglich anraten, nur solche Masken zu verwenden, die den Empfehlungen der Swiss National COVID-19 Science Task Force oder der dazu erarbeiteten Regel SRN 30000 entsprechen. Das Testen der Masken ist Sache der Hersteller.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG führt SQTS als eines der Labore auf, die Labels für Community-Masken vergeben und an das man sich als Konsument:in halten soll. Wie sehen Sie diese Empfehlung vor dem Hintergrund der geschilderten Umstände?

Die Website des BAG verweist lediglich auf die beiden Labels hin, damit Käuferinnen und Käufer wissen, welche Labels für Community Masken existieren. Die Labels werden nicht vom BAG vergeben sondern durch die Laboratorien.

Werden Sie auf das entsprechende Labor zugehen und das Gespräch suchen?

Das Labor ist akkreditiert für die Überprüfung der Aufgabe. Die Voraussetzungen für die Akkreditierung werden regelmässig durch die Schweizerische Akkreditierungsstelle überprüft. Das BAG ist dabei nicht involviert und hat dazu auch keine Fachkompetenzen.

Die «Leistungen» von Community-Masken geben seit Anbeginn der Pandemie immer wieder zu Diskussionen und Verunsicherungen Anlass. Unsicherheiten bei Konsument:innen, aber auch in der Industrie und im Handel. Wie sehen Sie die Rolle des BAG und Ihren Vorschlag zur Behebung dieser Unsicherheit?

Das BAG hat keine Kompetenzen in der Zertifizierung oder Homologierung von Masken. Es übt auch keine Funktion aus in der Zulassung oder der Marktaufsicht von Masken aus, weder für medizinische Gesichtsmasken oder Atemschutzmasken, die im Gesundheitswesen zum Einsatz kommen, noch für oder für sogenannte Community-Masken aus Textilien, die in Alltagssituationen getragen werden. Da es für Community-Masken keine rechtlich verbindliche Qualitätsnorm gibt, kann das BAG lediglich empfehlen, nur solche Produkte zu verwenden, die den Empfehlungen der Swiss National COVID-19 Science Task Force resp der SNR30000 entsprechen. Das Testen der Masken ist Sache der Hersteller.

Wieso wurden bis dato, 14 Monate Pandemie in der Schweiz, keine Normen und verbindliche, genau festgelegte Prüfverfahren bezüglich Community-Masken verabschiedet? (Empfehlung der Task Force hat keine Verbindlichkeit; ebenso wenig die SNR 30000, die eine Regel mit normativen Charakter ist.)

Mit der Empfehlung der Science Task Force vom April 2020 verfügte die Schweiz sehr früh über ein Dokument, dass die Mindestanforderungen an Community-Masken beschrieb, und zwar strenger als andere europäische Empfehlungen. Die Normung ist Aufgabe der Industrie resp. Wirtschaftsakteure. Mit der SNR besteht seit Januar präzise festgelegte Prüfverfahren für Community-Masken.

Wieso wird die Verantwortung bezüglich Community-Masken, so scheint es, zwischen den einzelnen Playern (BAG, Seco, Normenvereinigung, Industrie,…) hin- und hergeschoben und das Problem nicht gemeinsam angegangen und gelöst?

Das Seco hat von Gesetzeswegen eine Aufsichtspflicht für Atemschutzmasken (FFP), die Swissmedic für medizinische Gesichtsmasken, dem BAG sind vom Gesetzgeber keine Aufgaben bei Masken zugewiesen worden, weder in der Zulassung, Homologierung oder Marktaufsicht. Für Community-Masken existieren keine gesetzlichen Grundlagen, die einem staatliche Akteur eine bestimmte Rolle zuweisen würden. Die Normenvereinigung und die Industrie handeln im Rahmen ihrer Möglichkeiten als Wirtschaftsakteure.

Wieso haben Sie Ihre Empfehlungen bezüglich Masken (FFP, Community, selbstgenähte Masken) unverbindlicher angepasst und die Tabelle vom Netz genommen?

Empfehlungen werden regelmässig angepasst. In Bezug auf die Texte und die Tabelle zu Masken kam es zu verschiedenen Nachfragen. Insbesondere die Tabelle wurde aus dem Kontext gerissen und ohne Berücksichtigung des Begleit- und Erklärtextes betrachtet, was zu Missverständnissen geführt hat. Dem wurde Rechnung getragen. Darüber hinaus werden Anpassungen im Sinne einer Präzisierung regelmässig durchgeführt.

Vorsicht bei Zertifikaten

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mag keine Verantwortung in der Frage übernehmen, wer für Community-Masken zuständig sei. Obwohl das BAG auf seiner Website zwei Masken-Labels explizit aufführt. Eines davon: SQTS! Dazu das BAG: «Die Website des BAG weist lediglich auf die beiden Labels hin, damit Käuferinnen und Käufer wissen, welche Labels für Community-Masken existieren. Die Labels werden nicht vom BAG vergeben, sondern durch die Laboratorien.»

Stellungnahme Empa

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Wieso veröffentlichen Sie die Resultate des Ringversuches nicht?

Ringversuche basieren auf Freiwilligkeit. Die (akkreditierten) Labors und Testinstitutitionen beteiligen sich daran, um ihre Testergebnisse mit anderen Labors zu vergleichen, Abweichungen zu diskutieren und den eigenen Testablauf zu verbessern. Die Resultate von Ringversuchen im Sinne einer qualitativen Information sind deshalb generell nicht zur Veröffentlichung vorgesehen, sondern primär für die beteiligten Partner, damit diese im Falle einer Abweichung in der Lage sind, individuelle Anpassungsmassnahmen eigenverantwortlich vorzunehmen. Eine nachträgliche Veröffentlichung der Resultate mit Nennung der beteiligten Institutionen würde die notwendige freiwillige Teilnahmebereitschaft der Partner untergraben.

Was ist die Konsequenz der Resultate des Ringversuches?

Die Resultate des Ringversuchs wurden den Partnern gegenseitig zur Verfügung gestellt. Jeder der gleichberechtigten Partner oder m.a.W. jedes beteiligte Labor muss aus den Ergebnissen seine eigenen, auf seine spezifischen Prüfeinstellungen zugeschnittenen Schlüsse ziehen und in eigener Verantwortung ggf. Verbesserungsmassnahmen einleiten. Es gibt in einem Ringversuch keine Hierarchie zwischen den Partnern, weshalb daraus auch keine Massnahmen angeordnet werden können.

Selbstverständlich haben wir nach Vorliegen der Resultate umgehend mit den am Ringversuch beteiligten Partnern gemeinsam das Gespräch gesucht und mögliche Gründe für die Abweichungen besprochen. Dies eben gerade mit dem Ziel der Verbesserung und Qualitätssicherung. Die beteiligten Partner sind daran, entsprechende Massnahmen intern umzusetzen.

Werden Sie Labor(e) dem BAG und/oder Seco melden, die im Versuch nicht reüssiert haben? (Streuung und Fehlertoleranz selbstverständlich eingerechnet)

Da die Empa, wie einleitend erwähnt, keine Aufsichts- oder Zertifizierungszuständigkeit hat, sondern als gleichberechtigte Partnerin am Ringversuch teilgenommen hat, und wir daher mögliche Gründe für Abweichungen bei den einzelnen Labors nicht kennen, drängt sich eine Information gegenüber dem BAG bzw. dem SECO (wie auch der SAS) nicht auf – zumal es sich, wie erwähnt, erst um eine Vorversuchsreihe auf der Basis von Resultaten mit nur zwei Masken handelte.

Was entgegnen Sie dem Vorwurf, dass durch Ihr Schweigen gegenüber der Öffentlichkeit allenfalls die Gesundheit von Konsumentinnen und Konsumenten auf Spiel gesetzt wird, weil Prüflabore evtl. den Ansprüchen nicht genügen, jedoch weiterhin Zertifikate ausstellen bzw. ausgestellt haben?

Ein Ringversuch dient der eigenverantwortlichen Qualitätsverbesserung bei den beteiligten Partnern. Obwohl es sich, wie erwähnt, beim Ringversuch um einen ersten Abgleich mit lediglich zwei Masken gehandelt hat, haben wir selbstverständlich nach Vorliegen der Resultate umgehend mit den am Ringversuch beteiligten Partnern Kontakt aufgenommen, um mögliche Gründe für die Abweichungen zu eruieren. Dies eben gerade im Sinne der Verbesserung und Qualitätssicherung. Eine aktive Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit auf der Basis von Resultaten eines Ringversuchs mit nur zwei Masken erachten wir als nicht zielführend.

Für Konsumentinnen und Konsumenten ist die Situation frustrierend: An Zertifikaten und Labels für Stoffmasken können sie sich zurzeit nicht wirklich orientieren. Wer seine Gesundheit und die anderer in nächster Zukunft also nicht aufs Spiel setzen will, greift demnach weiterhin … sicher nicht zur Stoffmaske.

Kassensturz, 25.05.2021, 21:05 Uhr;

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59 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Das Wissen über die Atmung und die Effekte auf das Blut und den Körper ist gerade am explodieren, Corona ist nur ein Grund, ein anderer sind die vielen guten Trainer die es gibt. Es gibt heute Methoden die man anwenden kann um sein Blut sauer zu machen oder nach Belieben alkalisch. Um die Milz mehr rote Blutkörperchen zu erzeugen lassen usw. Ein Thema das extrem faszinierend ist
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Wenn Masken zu dicht sind dann erzeugt das Stress. Alles Einatmen bedient den Sympathikus, die Aktive Stressseite, alles Ausatmen bedient den Parasympathikus. Wenn also Masken zu dicht sind und dazu noch Bewegung und emotionaler Stress kommt dann ist dies für die Gesundheit Contraproduktiv. Das ist auch der Grund weshalb die Yogaatmungen oft doppelt so lange ausatmen wie sie einatmen, es begünstigt die Entspannungseite, macht Platz für der Herz der Puls geht runter der Vagusnerf wird bedient.
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  • Kommentar von Martin Dannegger  (MCD)
    Weshalb werden die besten Masken aus Schweizer Produktion nicht berücksichtigt?

    Die Stoffmaske Livipro von Unrepa wurde von EMPA, FHNW und TESTEX mit jeweils ausgezeichneten Resultaten geprüft. Im Kassensturzbericht wird diese Maske von Prof. E. Weingartner selbst getragen.

    Ebenso fehlt die FFP2-Atemschutzmaske MaXpert von Flawa, die die Prüfnormen EN 149:2001+A1:2009 erfüllt.
    Beide Masken sind neben den üblichen Ohrschlaufen auch mit viel angenehmeren Kopfbändern erhältlich.
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