Schweiz bleibt sich bei Vornamen treu

Marlene und Harald waren gestern – wer heute mit seinem Vornamen in die Top Ten möchte, sollte auf Emma oder Gian hören.
Eltern zeigen bei der Namenswahl wenig Lust auf Abwechslung.

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Kurze Vornamen sind Top

0:51 min, aus Tagesschau vom 5.8.2014

Mia und Noah bleiben die beliebtesten Vornamen in der deutschen Schweiz. Auf den Podestplätzen der Vornamen-Hitparade 2013 folgen bei den Mädchen Alina und Sara, bei den Knaben Leon und Luca.

Frischgebackene Eltern zeigen bei der Namenswahl wenig Lust auf Abwechslung, wie die Auswertung der rund 82'700 Geburtsmeldungen des vergangenen Jahres zeigt. Mia belegte bereits zum dritten Mal hintereinander den Spitzenrang.

Aufsteigerin des Jahres: Sara

2013 erhielten in der Deutschschweiz 313 Mädchen den Namen Mia. Alina schaffte es mit 281 Namensgebungen nach 2012 erneut auf den zweiten Platz. Sara wurde 248 Mal gewählt und machte einen grossen Sprung vom 13. auf den 3. Rang.

Bei den Knaben wurde Noah, schon 2010 und 2012 Favorit, 307 Mal gewählt. 281 Deutschschweizer Knaben bekamen 2013 den Namen Leon, 271 heissen Luca.

Emma geht fast überall, Gabriel auch

In der französischen Schweiz ist Emma seit 2004 die Nummer eins – im letzten Jahr vor Chloé und Léa. Bei den Knaben lag Gabriel an der Spitze. Dahinter folgten Liam und Théo.

In der italienischen Schweiz nahmen 2013 Gabriel, Leonardo und Mattia sowie Sofia, Emma, Emily und Giulia die Spitzenpositionen ein.

Die beliebtesten Vornamen 2013

RangJungenMädchen
1NoahMia
2LeonAlina
3Luca Sara
4JulianLaura
5LevinLea
6DavidSophia
7NicoLeonie
8GianEmma