Schweizer schmuggelt 15'000 Panini-Bilder

15'000 der begehrten WM-Bildchen wollte ein Schweizer unverzollt nach Deutschland einführen. Nun muss sich der 50-Jährige wegen Verdachts auf Einfuhrschmuggel verantworten.

Paninibilder und das Paninialbum zur Fussbal-WM in Brasilien

Bildlegende: Panini-Bilder sind ein begehrtes Sammlergut. Für 1300 Euro wollte der Schweizer seine Sammlung verkaufen. Keystone/Archivbild

Bei einer Kontrolle im deutschen Grenzort Lotstetten in der Nähe von Rafz (ZH) ist den deutschen Zöllnern ein Schweizer ins Netz gegangen, der mit 15'000 WM-Panini-Bildchen die Grenze passieren wollte. Er gab an, dass er die Sammlung für 1300 Euro an einen Österreicher verkauft habe.

Gegen den Schweizer wurde wegen Verdachts auf Einfuhrschmuggel und versuchter Steuerhinterziehung ein Strafverfahren eingeleitet, wie das Hauptzollamt Singen mitteilte. Zur Sicherung der allfälligen Einfuhrabgaben und der voraussichtlichen Busse musste er eine Kaution in Höhe von 450 Euro hinterlegen.

Panini war Brüdersache

Fussball-Sticker sind ein Millionengeschäft, und Europa ist ein zentraler Markt für die Firma Panini aus dem italienischen Modena. Das erste Sammelalbum war von den vier Brüdern Giuseppe, Benito, Franco und Umberto Panini im Jahr 1961 herausgegeben worden.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Panini-Bilder: Schweizer müssen teure Version kaufen

    Aus Kassensturz Espresso vom 14.5.2014

    In einem Monat startet die Fussball-WM in Brasilien. Höchste Zeit, das Panini-Album zu füllen. «Espresso»-Hörerin Dominique Scherrer kaufte in Deutschland für ihren Sohn eine Panini-Box mit 500 Bildern. Ein Schnäppchen, glaubte sie.

    Doch dann stellte sie fest: Die Box enthält die andere Bilder.

    Stefan Wüthrich