Seltene Fellknäuel im Zolli Basel

Grossäugig, flauschig, verspielt: Der Zolli Basel kann stolz sein auf seinen jüngsten Nachwuchs. Zudem sind die vier Gepardenkinder ein Zuchterfolg mit Seltenheitswert.

Vier Gepardenkinder tollen seit Dienstag im Basler Zoo vor Besuchern herum. Geboren wurden die vier Weibchen schon Ende Juli, doch die ersten Wochen verbrachten sie in einem nicht öffentlichen Gehege. Die Zucht ist schwierig: Nur zehn der 85 europäischen Zoos mit total 329 Geparden haben Nachwuchs.

Der Zoologische Garten Basel freut sich über den Zuchterfolg, zumal die letzte Geburt fünf Jahre zurück liegt. Nun gebar die dreijährige Alima zum ersten Mal. Die kleinen Fellknäuel wogen je rund 300 Gramm. Alima war aus dem Zoo Wuppertal nach Basel gekommen, der achtjährige Kater Gazembe, Vater der Jungen, aus dem Zoo Münster.

Geparde werden auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als «gefährdet» geführt. Nach Schätzungen lebten 2008 nur noch 7500 von ihnen in ganz Afrika. Seither ist ihre Zahl auf geschätzte 5000 zurückgegangen.
Die vier Basler Gepardenkinder werden im Alter von gut anderthalb Jahren an andere Zoos weitergegeben, damit es keine Inzuchtprobleme gibt.