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Panorama Seltener Moment: Fidel Castro zeigt sich in der Öffentlichkeit

Das hat es seit Juli 2015 nicht mehr gegeben: Der fast 90-jährige ehemalige kubanische Präsident und Revolutionsführer Fidel Castro zeigt sich beim Besuch einer Schule der Öffentlichkeit. Eingeladen dazu war das Staatsfernsehen.

Legende: Video «Fidel Castro im kubanischen Staatsfernsehen» abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Vom 08.04.2016.

Wenige Tage vor dem Kongress der kommunisitischen Partei in Kuba, hat der ehemalige Präsident und Revolutionsführer Kubas, Fidel Castro, einer seiner wenigen Auftritte in der Öffentlichkeit gemacht. Ort ist eine Schule in Havanna, die nach Vilma Espin, einer Revolutionärin und der späteren Frau des derzeitigen Präsidenten Raúl benannt ist.

Lob für das kubanische Bildungswesen

Zum Schulbesuch eingeladen war das Staatsfernsehen. Die Bilder stammen gemäss dem Fernsehsender vom Donnerstag. Sie zeigen Castro im Austausch mit den Schülern und Lehrern. Castro lobte bei seiner Rede das kubanische Schulsystem.

Keine Versöhnung mit den USA

Der Auftritt in der Öffentlichkeit erfolgt nicht nur kurz vor dem Parteikongress, sondern auch wenige Tage nach einem offenen Brief Castros, in dem er den Besuch von US-Präsident Obama in Havanna vor Ostern kritisierte. Kuba brauche keine Geschenke der USA, liess Castro verlauten.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI (Aetti)
    Die Einen haben einen Castro, Andere einen Mugabe... beide sind jenseits von Gut und Boese.... gefangen in einer Welt von Hass Angst und Vorurteilen... aber was Castro gesagt hat punkto USA ist....RICHTIG
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  • Kommentar von Lutz Bernhardt (lb)
    Die Castros sind satt und träge geworden. Kuba wird von Onkel Sam genauso über den Tisch gezogen werden wie Russland in der Zeit vor Putin. Es dürfen Wetten abgeschlossen werden, wann das erste "Disney-World Cuba" seine Pforten öffnet.
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  • Kommentar von Bruno Vogt (b.vogt)
    Mag sein und Kuba benötigt keine Geschenke, trotzdem sorgen sie dafür welche zu kriegen. Das Regime in Havanna tut was es tun muss um sich an der Macht zu halten, auch nachdem die Castros das zeitliche segnen werden. Damit dies funktioniert brauchen sie das Öl das ihnen Maduro schenkt und harte Devisen von Onkel Sam. Vor allem letzteres gibt es nicht ganz umsonst.
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