«Skippys» Reise durch das Sauerland ist vorbei

Seit Wochen sorgte ein ausgebüxtes Wallaby für Unterhaltung im Sauerland (Deutschland): Das kleine Känguru war immer wieder an verschiedenen Orten gesichtet worden. Nun konnte «Skippy» eingefangen werden. Seine Herkunft wirft Fragen auf.

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Skippy in Bigge 02.07.2015 (youtube/jungespferd)

0:22 min, vom 17.8.2015

Wochenlang sorgte ein frei laufendes Känguru im deutschen Sauerland für Schlagzeilen. Immer wieder wurde das «Skippy» genannte Beuteltier gesichtet, konnte aber nicht eingefangen werden.

Ein Weidezaun bei Diemelsee in Nordhessen stoppte nun das Tier. Beim Markieren von Wanderwegen entdeckte ein Rentner das festsitzende Känguru. Das Wallaby bekam inzwischen im sauerländischen Medebach bei einer Züchterfamilie ein neues Zuhause, bestätigte die Polizei. Wie lange es frei umhergehüpft ist und woher es ursprünglich kam, ist völlig unklar.

Immer wieder sind Artgenossen «Skippys» unterwegs: In Ulm zum Beispiel entwischte eines aus dem Zirkus und hoppelte durch die schwäbische Landschaft, bis es gefangen wurde. Ein Video des Beuteltieres auf den Bahngleisen amüsiert in den sozialen Medien.