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Panorama «Solar Impulse 2» erreicht nach 17-Stunden-Flug Dayton

Der Schweizer Sonnenflieger kommt bei seiner Weltumrundung voran und ist im US-Bundestaat Ohio sicher gelandet.

Karte USA
Legende: 17-Stunden-Flug – ein Verkehrsflugzeug braucht für die 1200 Kilometer (Tulsa-Dayton) etwa 3 Stunden und 45 Minuten. SRF

Der Schweizer Sonnenflieger «Solar Impulse 2» hat die zwölfte Etappe seiner Weltumrundung geschafft. Das mit Solarzellen betriebene Fluggerät mit André Borschberg als Pilot landete am späten Samstagabend in Dayton im US-Bundesstaat Ohio.
Die «Solar Impulse 2» war am frühen Morgen in Tulsa in Oklahoma gestartet und benötigte 17 Stunden für seine rund 1200 Kilometer lange Reise. Geplant ist jetzt ein weiterer US-Stopp in New York, dann soll es über den Atlantik gehen.

Über 17'000 Solarzellen liefern Strom

Die «Solar Impulse 2» war im März 2015 im Golfemirat Abu Dhabi gestartet und über Indien und China über den Pazifik nach Hawaii geflogen. Wegen beschädigter Batterien musste das Team um den Waadtländer Wissenschaftler Bertrand Piccard und den Geschäftsmann André Borschberg auf der Pazifikinsel eine neunmonatige Pause einlegen.

Piccard will mit der Weltumrundung für die Nutzung sauberer Energieträger werben. Mehr als 17'000 Solarzellen auf den Tragflächen liefern die Energie für die Motoren der einsitzigen Karbonfaser-Maschine.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Interessiert sich überhaupt noch jemand für dieses Selbstinszenierungsprojekt? Ausser Spesen nichts gewesen, ein teurer Flop ohne eine einzige neue Erkenntnis für die Solarindustrie. Mit ein wenig Ahnung von Batterien und Solartechnologie konnte man schon vorher wissen, dass dieses Unterfangen eine Furz-Idee ist. Piccard will einfach ein Pionier sein, ginge es ihm wirklich um Nachhaltigkeit, würde er ein vernünftiges Projekt verfolgen und nicht Millionen in Sondermüll investieren.
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    1. Antwort von Hermann Dettwiler (Alapeller)
      100% auf den Punkt gebracht - und es gibt nichts mehr hinzuzufügen!
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    2. Antwort von Christoph Brönnimann (Broenni)
      Es gibt viele, welche sich für neue Technologie und deren Grenzen interessieren. Sondermüll: stimmt bezüglich der Leichtbaukunststoffe und der Lithium-Polymerbatterien. Hat Ihr PC/Notebook ein Kunststoffgehäuse? Oder verwenden Sie gar Lithium-Batterien? Die kristallinen Siliziumzellen sind nicht Sondermüll, sie enthalten kein Cadmium. Die praktische Bedeutung des Projektes spiegelt sich im Projekt E-Genius der Uni Stuttgart, ein 1-Sitzer Segelflugzeug, welches bereits die Alpen überquerte.
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    3. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      In der Tat, bei dieser Technologie fällt sehr viel Sondermuell an. Das wird im Zusammenhang mit Solar-Technicken immer vergessen oder gar totgeschwiegen. Aber dieses Flugzeug kann man ja in einem Museum ausstellen und so gewissermassen die Entsorgung umgehen.
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