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Sonnensystem Kepler-90 Neuer Planet entzückt die Forscher

Legende: Audio Kathrin Altwegg rechnet mit Verdoppelung bekannter Planeten abspielen. Laufzeit 04:16 Minuten.
04:16 min, aus SRF 4 News aktuell vom 15.12.2017.
  • Laut der US-Raumfahrtbehörde Nasa haben erstmals Computer einen Planeten entdeckt.
  • Es handelt sich dabei um einen achten Planeten im Sonnensystem Kepler-90.
  • Die Schweizer Weltraumforscherin Kathrin Altwegg spricht von einem Durchbruch.

Wie die Erde umkreist Kepler-90i seine Sonne an dritter Stelle. Aber er ist ihr viel näher und umrundet sie in nur 14 Tagen. Die Oberflächentemperatur des neuen Planeten erreicht fast 430 Grad. Google hat Daten des Weltraumteleskops Kepler dazu verwendet, um ein selbst lernendes Computerprogramm zu entwickeln.

Es wertet Lichtsignale von Planeten aus, die so schwach und so zahlreich sind, dass Menschen für die Auswertung Jahrzehnte bräuchten. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz zum Aufspüren von Planeten sei ein Durchbruch, sagt Kathrin Altwegg, emeritierte Professorin für Weltraumforschung der Universität Bern. «Innert kürzester Zeit wird sich die Anzahl bekannter Planeten verdoppeln», ist sie überzeugt. Dies, weil Computer viel leistungsfähiger seien als der Mensch.

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Wäre sehr interessant zu erfahren , was Computer zu den beiden MARSMONDEN zusätzlich zu den bereits bekannten Daten bekannt geben könnten . Es sei bereits alles bestens bekannt ?? Wie man hört ( weiß ) , könnte es vielleicht doch noch die eine oder andere Überraschung geben !
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  • Kommentar von Markus Berner (Markus Berner)
    Sind ja lustig diese Einrräge im Forum: Da wurden mal Leute verbrannt, weil ihre Behauptung, die Erde drehe sich um die Sonne, angeblich der Heiligen Schrift widerspreche - und nun gibt es Leute, die sagen, das aufspühren von Planeten durch künstliche Intelligenz bestätige die Bibel... Das ist doch das Schöne an der Bibel - jeder kann sie deuten wie er will und sie so auslegen, wie es ihm gerade in den Kram passt.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    was, wenn kein ich mehr da ist um zu schauen und die fleißig gesammelten daten zu einer geschichte werden lassen .... dann wird die künstliche intelligenz sich langweilen, weil sie niemandem mehr ihre daten geben können, die dann so schöne geschichten daraus machen ...
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