Streit um Rückenlehne: Flugzeug muss zwischenlanden

Wegen eines Streits hat ein Flugzeug in Boston zwischenlanden müssen. Ein Franzose hatte sich über die zurückgeklappte Rückenlehne seines Vordermanns aufgeregt. Dabei war er handgreiflich geworden.

Flugzeuge von American Airlines auf dem Flughafen

Bildlegende: Eine Maschine von American Airlines musste ausserplanmässig in Boston landen (Symbolbild). Keystone

Auf dem Flug einer American-Airlines-Maschine von Miami nach Paris nervte sich ein Franzose über die zurückgeklappte Rückenlehne seines Vordermanns. Als ein Steward den Mann beruhigen wollte, regte dieser sich nur noch mehr auf – und packte den Flugbegleiter am Arm.

Ein Sicherheitsbeamter überwältigte den 61-Jährigen und legte ihm Handschellen an. Der Pilot drehte ab und landete in Boston. Dort wurde der Franzose von Polizisten abgeführt. Ihm drohen sechs Monate Haft und eine Geldstrafe von 500 Dollar.

Wasser als Waffe

Erst am Sonntag hatte eine Maschine von United Airlines ausserplanmässig in Chicago landen müssen: Auf dem Flug hatte ein Passagier die Rückenlehne vor ihm blockiert. Eine spezielle Vorrichtung verhinderte, dass der Vordermann den Sitz zurückklappen kann.

Der Passagier weigerte sich, die Vorrichtung abzunehmen, als die Stewardess ihn dazu aufforderte. Schliesslich schüttete ihm die vor ihm sitzende Passagierin ein Glas Wasser ins Gesicht.