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Stressreaktionen Angst vor Spinnen und Schlangen anscheinend angeboren

  • Die Angst vor Spinnen und Schlangen scheint nach Erkenntnissen deutscher Forscher angeboren zu sein.
  • Wissenschaftler berichten, dass Babys beim Anblick ihrer Bilder Stressreaktionen zeigen.
  • Experten streiten bisher, ob die Angst angeboren oder erlernt ist.

Gemeinsam mit Experten von der schwedischen Universität Uppsala beobachteten die Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPICBS) die Reaktion der Babys und stellten fest, dass sich die Augen in einer typischen Stressreaktion veränderten. Von den Ergebnissen berichten sie im Fachblatt «Frontiers in Psychology».

«Als wir den Kleinen Bilder einer Schlange oder Spinne zeigten statt etwa einer Blume oder eines Fischs gleicher Farbe und Grösse, reagierten sie mit deutlich vergrösserten Pupillen», erklärte Stefanie Hoehl vom MPICBS.

Da Kinder im Alter von sechs Monaten noch sehr unbeweglich sind und kaum Gelegenheiten zum Lernen haben, gehen die Forscher von einem angeborenen Verhalten aus. Angst vor Spinnen und Schlangen habe offenbar «einen evolutionären Ursprung», berichteten sie.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
    Theresia Weber, 'vor dem Urknall' ist 'nach dem Urknall' :-) sollte sich die Urknall-Theorie bestätigen, würde er Anfang UND Ende markieren...
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  • Kommentar von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
    Karma! :-) Wir leben in einem 'Ein-Seelen-Universum'. Alles ist miteinander verbunden, wie Materie auch der 'Geist'. Urängste aus 'früheren' Inkarnationen (?) Zeit und Raum funktionieren komplexer als wir es uns mit dreidimensionalem Verständnis vorstellen können. Irgendwann wirds auch die Wissenschaft begreifen... aber wohl noch nicht heut oder morgen... :-)
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    1. Antwort von Hermann Dettwiler (Alapeller)
      Verstanden wird das ja nicht - diesen Bewusstseinsprozess muss jeder Einzelne selbst vollziehen.
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    2. Antwort von Joel Busch (Joel)
      Wir leben in einem keine-Seele-Universum, weil es Seelen nicht gibt. Leben ist nur ein biologischer Prozess der eben so passiert, wenn Moleküle beginnen sich selbst zu replizieren. Wenn wir sterben bleibt nichts übrig. Das Leben hat keinen inhärenten Sinn, sondern wir müssen selbst entscheiden was wir daraus machen und uns selber Sinn geben, wenn wir ihn wollen. Manche Leute finden diese Vorstellung beängstigend, aber ich sehe das als befreiend. Ich bin moralisch weil ich es will & richtig finde
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    3. Antwort von Theresia Weber (Resi)
      Die Wissenschaft forscht in Gebieten, die nachweisbar sind: Materie, Raum, Zeit, im Interesse der Wirtschaft, allgemein als "Fortschritt" bezeichnet. Was ist Fortschritt? Für wen? Woran wird er gemessen? Theoretisch hat "Fortschritt" die Ziele seit der Vorgeschichte nicht verändert, seit letztem Jahrhundert mit gravierenden Folgen (Natur, Mensch...) Hat ein Wissenschafter sich schon mal getraut zu fragen, was vor dem Urknall war?
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    4. Antwort von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
      J Busch: Wenn es keine Seele gibt, sind wir also nur n chemisch-physikalischer Prozess und leben gar nicht. Dann spielt es zB auch keine Rolle, wenn der Trump den roten Knopf drückt, was nicht existiert, kann man auch nicht zerstören. Seltsam, aber ich fühle, dass dieser Zellklumpen, der sich Beni Fuchs nennt, lebt, geht es Ihnen nicht auch so? Nach dem Tod bleibt nichts übrig? Selbst der tote Körper löst sich nicht auf, transformiert sich lediglich.. Auch Wissenschaft ist nur eine 'Religion'.
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  • Kommentar von Hermann Dettwiler (Alapeller)
    Der physische Nachweis von menschlicher Existenz geht auf etwa 150'000 Jahre. Auf welchem abenteuerlichen Weltbild fusst denn der Nachweis von Phobien auf der Zeitachse von 40 - 60 Millionen Jahren? So wie der Evolutionsprozess eine tägliche Veränderung erzeugt, ist schon in 500 Jahren eine apokalyptische Veränderung abzusehen - oder sagt die "Wissenschaft" auch voraus, was in 60 Millionen Jahren sein wird?
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    1. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Material von Verfahren des heutigen Homo sapiens findet man in über 6 Millionen Jahren alten Knochenfunden im südlichen Afrika. Die Vorfahren der Säugetiere waren einst sehr klein. Deshalb überlebten sie auch den Einschlag des Kometen vor über 60 Millionen Jahren, der einen Grossteil der Dinosaurier erledigte. Doch kleine Säugetiere waren auch die natürliche Beute von Reptilien. Könnte mir vorstellen, dass daher die Urängste kommen.
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    2. Antwort von Joel Busch (Joel)
      Danke Herr Szabo. Ich möchte noch explizit erwähnen was Sie schon implizieren: Es gibt keinen Grund, wieso solche genetischen Urängste ihre Entwicklung nicht schon hätten beginnen können, bevor wir die Speziesbildung zum Homo Sapiens abgeschlossen haben. Zum Beispiel hätte ja Homo Erectus schon diese Ängste entwickeln können bevor sich Homo Sapiens daraus entwickelte (unter der Annahme dass diese Stammesgeschichte korrekt ist, natürlich) dasselbe gilt auch für andere Menschenaffen etc.
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    3. Antwort von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
      H. D.: Da alles Leben auf diesem Planeten, ja selbst im ganzen Universum miteinander 'verwandt' respektive verbunden ist, spielen Zeitdimensionen überhaupt keine Rolle. Jede Sekunde der gesamten 'Ewigkeit' ist gespeichert. ;-) Ob Einzeller oder Mensch, so gravierende Unterschiede gibt es nicht, viel 'intelligenter' sind wir noch nicht geworden :-)
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    4. Antwort von Jürgen Wolf (JW)
      @ Beni Fuchs: Ihrem letzten Satz kann ich voll und ganz zustimmen! Wie man an den Kommentaren unschwer erkennen kann :)
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