Swing-Pionier Max Greger ist tot

Der deutsche Saxofonist und Bandleader Max Greger starb am frühen Samstagmorgen im Alter von 89 Jahren in einer Münchner Klinik an einer Krebserkrankung. Der Schöpfer der legendären Melodie des «Aktuellen Sportstudios» prägte die deutsche Unterhaltungsszene wie kaum ein anderer.

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«Sein Sound war unverwechselbar»

0:37 min, aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 15.8.2015

Unermüdlich swingte er durch Konzerthallen und Fernsehsendungen. Nun ist Jazz-Legende Max Greger nur wenige Wochen nach seinem letzten Konzert im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Musiker produzierte rund 3000 Stücke und mehr als 150 Schallplatten. Während seiner musikalischen Karriere trat er in Hunderten von Konzertsälen auf. Auch zusammen mit Weltstars wie Louis Armstrong, Duke Ellington und Ella Fitzgerald.

Max Greger.

Bildlegende: «Meine berühmteste Nummer ist 23 Sekunden lang»: Swing-Legende Max Greger. Keystone

Max Greger prägte mit seiner Musik auch die deutsche Unterhaltungsszene und das Fernsehen wie kaum ein anderer. Besonders stolz war er auf die Melodie des «Aktuellen Sportstudios» im ZDF. «Das ist das längst und meist gespielte Thema auf der Welt», sagte er einst.

Noch Mitte Juli hatte Greger nach Angaben seiner Frau, mit der er mehr als 60 Jahre verheiratet war, in München ein Konzert gegeben. Zwei Tage nach dem Auftritt sei der 89-Jährige dann am 15. Juli in ein Spital gekommen. Dort sei eine Krebserkrankung diagnostiziert worden.

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