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Terror über den Wolken Fluchen, rauchen, saufen: Passagiere halten Airlines auf Trab

  • Fluggesellschaften registrierten letztes Jahr insgesamt 795 Vorfälle mit renitenten Passagieren an Bord.
  • Diese Zahl steigt seit 2015 kontinuierlich an.

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) bestätigte einen entsprechenden Bericht der «Sonntagszeitung».

Die Fluggesellschaften melden dem Bazl Passagiere, wenn diese Weisungen der Besatzung missachten, die der Sicherheit von Menschen oder Sachen dienen.

2016 trafen 755 solche Meldungen beim Aufsichtsorgan Bazl ein; ein Jahr zuvor waren es erst 637 gewesen. In den Jahren zuvor lag die Anzahl unflätiger Passagiere («unruly passengers» im Fachjargon) jeweils bei rund 600. Der häufigste Meldegrund seien Alkohol und Drogen, präzisierte Bazl-Sprecherin Nicole Räz.

Zum Anstieg in den letzten Jahren gab sie zu bedenken, dass nicht nur die Zwischenfälle, sondern auch die Anzahl der Passagiere zugenommen habe.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
    Immer noch Terrror? Liebes SRF, schicken Sie Ihren Schreiberling in den Grammatik-Nachhilfeunterricht.
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    1. Antwort von
      Wir haben den Fehler korrigiert. Freundliche Grüsse, die News-Redaktion
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  • Kommentar von René Balli (René Balli)
    Unflätige Flugpassagiere stören mich viel weniger als die Tatsache, dass die Zahl der Passagiere unaufhaltsam zunimmt und man den Flugverkehr sogar mit Steuergelder unterstützt. Rauchende Passagiere sind eine Bagatelle gegenüber des Umweltschadens welche diese Industrie anrichtet.
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    1. Antwort von Beni Fuchs (Beni Fuchs)
      Sie vermischen jetzt zwei verschiedene Problematiken. 'Vielfliegerei' sollte nicht mit Bonusmeilen belohnt werden dürfen, wegen 2 Wochen schnell um den Erdball fliegen, oder mit dem Flugzeug regelmässig zur Arbeit, beides sehr fragwürdig. Auf der anderen Seite, eine 'Fluggemeinschaft' ist eine sehr labile Zusammenkunft, da liegt asoziales Verhalten einfach absolut nicht drin, wer sein Ego für so kurze Zeit nicht unter Kontrolle kriegt, hat in einem Flugzeug nichts verloren.
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn (Heiner Zumbrunn)
    Ich denke nicht, dass ich jemals einen der gemeldeten 755 Fälle an Bord miterlebt habe. Ich empfinde das Verhalten einzelner Airlines ab und an unter aller Kanone. Meinen Frust mit den Chefs der Fluggesellschaften am Bordpersonal auszulassen finde ich jedoch völlig daneben. Alle Personen des Kabinenpersonals haben sich im Rahmen ihres Auftrages stets mindestens gut und freundlich um mich und die weiteren Gäste gekümmert. Danke vielmals für ihre Arbeit in den Flugzeugen.
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    1. Antwort von René Rohr (René Rohr)
      @Heiner Zumbrunn, Dem möchte ich mich uneingeschränkt anschliessen! Und wenn ich am kommenden Sonntag in die Ferienfliege, werde ich ziemlich sicher wieder eine Bestätigung für diese Annahme bekommen. Auch von mir vielen Dank an all die netten freundlichen Mitarbeiter, am Boden wie in der Luft!
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