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Matt Damon am WEF «Trump ist an Luxushotels und Golfplätzen interessiert»

Legende: Video «Wir müssen Trump eine Chance geben» (engl.) abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus News-Clip vom 17.01.2017.

Nicht für seinen neusten Film «The great Wall» ist Matt Damon ans WEF gekommen. Vielmehr hat er sein Entwicklungsprojekt Water.org vorgestellt. Mit der von ihm mitgegründeten Non-Profit-Organisation will der 46-Jährige den Menschen in Entwicklungsländern den Wasserzugang ermöglichen. Denn weltweit haben über 600 Millionen Menschen kein gutes Trinkwasser oder überhaupt keinen Zugang dazu.

Ich weiss nicht, ob Trump schon einmal in der Dritten Welt war.
Autor: Matt DamonSchauspieler

Die grosse Frage am WEF: Wie wirkt sich die Präsidentschaft von Donald Trump aus – etwa auch auf die Entwicklungshilfe und Projekte wie jenem von Matt Damon? Der Schauspieler weiss es nicht, ist aber eher kritisch eingestellt, wie er gegenüber SRF News sagt: «Ich kenne seine Beziehung zur dritten Welt nicht und weiss auch nicht, ober er schon einmal in der dritten Welt war.»

Und Damon weiter zu Donald Trump: «Ich denke, er ist an Luxushotels und Golfplätzen interessiert – das ist sein Geschäft.» Und dieses Geschäft habe den künftigen Präsidenten eher an Plätze der ersten Welt geführt. Vorbehalte hat der Schauspieler auch deshalb, weil sich Donald Trump kürzlich eher negativ zum Thema der nachhaltigen Entwicklung geäussert habe. «Aber ich denke, wir müssen ihm eine Chance geben», so Damon.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Vogt (bru.vogt)
    Wer Golfplätzen gegenüber ganz sicher nicht abgeneigt war, ist der scheidende Präsident Obama. Darüber würden sie jedoch kaum ein Wort verlieren Hr Damon, nicht war? Und ich schätze mal in Davos werden sie auch nicht in einer Absteige wohnen, so ganz vermutlich.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Nur Herr Vogt, Obama kann es sich leisten, die Gebühren auf diesen Luksusplätzen zu zahlen. Trump dagegen zahlt sie und spielt dann als Eigentümer.In USA gibt es einen Golfplatz, den kann sich ein normal Sterblicher gar nicht leisten. Die Platzgebühren schweben in traumhaften Höhen. Aber wenner es sich leisten kann, warum nicht, die Einnahmen für ihn sind dafür traumhaft. Möchte mal wissen, was der für ein Handicap hat, schätze mal Obama hat das bessere.
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  • Kommentar von Reto Camenisch (Horatio)
    Ja, Mister Damon, gebt diesem Geschäftsmann eine Chance, hoffentlich nur eine!
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    «Aber ich denke, wir müssen ihm eine Chance geben». Da denkt er aber gnädig, der Allergütigste. Ich denke, man sollte beginnen all die unzähligen NGOs und Nonprofit-Gesellschaften zu durchleuchten. Ihr Einfluss auf unsere Politik und ihre undurchsichtigen aber spürbar giftigen Auswirkungen und unheilvollen Verflechtungen mit politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern sind längst ausserhalb der vordergründigen "Charity".
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