Ueli Steck: «Das Feuer brennt wieder»

Es ist eine neue Dimension des Extrembergsteigens: Dem Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck gelang auf einer neuen Route die erste Solo-Besteigung der Annapurna-Südwand. Ein Berg an dem Steck bereits zweimal gescheitert ist. Bei 10vor10 erzählt er seine Erlebnisse.

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Ausführliches Interview mit Ueli Steck

9:28 min, vom 16.10.2013

Die Annapurna im Himalaya ist ein Berg mit einer 2500 Meter hohen, gefährlichen Wand. 60 Bergsteiger stürzten dort bereits in den Tod. In Bergsteigerkreisen gilt der Annapurna als extrem schwierig. Dem Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck gelang vor einer Woche genau an der steilen Südwand des Annaparunas ein neuer Meilenstein des Bergsteigens. Alleine erkletterte er eine neue Route in nur 28 Stunden.

Seit Mittwoch ist Ueli Steck wieder zuhause im Berner Oberland. Er ist erschöpft, die Beine schmerzen. Trotzdem: Steck ist überglücklich. Nach zwei gescheiterten Versuchen 2007 und 2008 ist ihm die Besteigung gelungen. 2007 entging der Extrembergsteiger nur knapp dem Tod. Damals wurde er von einem Stein getroffen. Ein Jahr später eilten Steck und der Walliser Simon Anthamatten dort zwei in Not geratenen Bergsteigern zu Hilfe. Einen konnten sie retten. Der Spanier Iñaki Ochoa de Olza jedoch verstarb, obwohl Steck ihn noch erreichte.

Im ersten Fernsehinterview nach seiner Rückkehr erzählt Ueli Steck seine Erlebnisse.