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Panorama Uhren werden auf Sommerzeit umgestellt

Dieses Wochenende wird uns wieder eine Stunde «gestohlen»: In der Nacht auf Sonntag beginnt die Sommerzeit. Ende Juni folgt eine zweite Zeitumstellung – die ist allerdings weniger gravierend. Dann wird weltweit eine sogenannte Schaltsekunde eingefügt.

Jemand dreht an einer Swatch.
Legende: 1977 wurde in der Schweiz per Gesetz die Einführung der Sommerzeit beschlossen. Keystone

In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren um 2 Uhr um eine Stunde auf 3 Uhr vorgestellt. Mit der Sommerzeit geht die Sonne eine Stunde später auf, dafür bleibt es am Abend länger hell. Die Sommerzeit endet am 25. Oktober.

Dieses Jahr bringt jedoch eine Besonderheit mit sich: Ende Juni gibt es eine zweite, aber nur sehr kleine Zeitumstellung. In die weltweite Referenzzeit wird eine Schaltsekunde eingeschoben. Diese «Extrasekunde» wird eingefügt, weil die Erde sich zurzeit etwas zu langsam dreht. Sie ist allerdings umstritten, da sie zu Synchronisationsproblemen führen kann.

Die Abschaffung der Schaltsekunden werde seit längerem diskutiert, schreibt das Eidgenössische Institut für Metrologie (Metas). Voraussichtlich im November 2015 werde das zuständige Gremium der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) in Genf über die Zukunft der Schaltsekunden entscheiden.

Keine Probleme bei der SBB

Zugverbindungen, Automaten und Bahnhofuhren - die Umstellung auf die Sommerzeit in der Nacht hat der SBB keine Probleme beschert. Von der Umstellung waren rund 50 Züge betroffen, wie eine SBB-Sprecherin sagte. Die Züge fuhren vor allem im Netz der Zürcher und der Tessiner S-Bahn. Bahnhofuhren werden jeweils automatisch umgestellt, ebenso die Billettautomaten.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Regina Fürst, Chur
    Abschaffen, aber wie? Die Politiker haben Watten in den Ohren! Ich musste heute morgen die Lichter anschalten obschon ich die letzten Wochen morgens kein Licht mehr brauchte! Im Sommer will ich ins Bett und draussen ist es noch hell! Und die Schulkinder nach der Sommerzeitumstellung am Frühstückstisch zu sehen, ist alles andere als erhellend. Und dann sollen sie noch lernen obschon erst 7h im Kopf ist? Die innere Uhr gehört als Menschenrecht geschützt!
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  • Kommentar von Richard Jones, Zürich
    «Daylight Saving Time» – wenn ich diese Bezeichnung schon nur höre... Als ob man Licht oder Zeit «sparen» könnte. Beides kann nur «genutzt» werden – am besten sinnvoll. Und am besten einfach ohne störende Eingriffe zweimal jährlich. Aber solange die meisten von uns nichts Besseres zu tun haben, als ein wenig an den Uhren zu drehen, scheint es uns ganz gut zu gehen.
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  • Kommentar von Marleme Zelger, 6370 Stans
    Anfänglich fand die Umstellung der Sommerzeit auf die Winterzeit genau ein halbes Jahr nach der Sommerzeit statt. Weshalb dann die Umstellung auf Ende Oktober verschoben wurde, scheint mir unerklärlich und auch sinnlos. Denn ab Ende September müssen die Lichter am Morgen länger brennen, da es noch dunkel ist. Somit wird, was anfangs Sommerzeit in den Abendstunden eingespart wurde, in den Morgenstunden nach der Rückstellung wieder eingebüsst.
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