Zum Inhalt springen

Panorama Und sie erwärmt sich doch

In den letzten 164 Jahren war es nur fünfmal wärmer als 2013. Das vergangene Jahr geht damit nicht nur in die Annalen der Meteorologen ein. Es zeigt auch: die Erderwärmung ist kein Märchen.

Die Erde vom All aus gesehen
Legende: Warm, wärmer, am wärmsten: Das Jahr 2013 war viel zu heiss. Colourbox

2013 war das sechstwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1850. Das zeige, dass sich die Erderwärmung fortsetze, heisst es in einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO, Link öffnet in einem neuen Fenster).

Den sechsten Rang nimmt demnach neben 2013 auch das Jahr 2007 ein. 13 der 14 wärmsten Jahre seit Aufzeichnungsbeginn entfielen auf das 21. Jahrhundert. Jedes der vergangenen drei Jahrzehnte sei wärmer als das Vorherige gewesen, heisst es im Bericht weiter.

«Folge des menschengemachten Klimawandels»

«Viele der extremen Wetterereignisse 2013 stimmen mit dem überein, was wir als Folge menschengemachten Klimawandels erwarten würden», sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud.

Die Jahresdurchschnittswerte hätten auf der südlichen Erdhalbkugel besonders hoch gelegen. So sei das Jahr 2013 in Australien das wärmste und in Argentinien das zweitwärmste Jahr seit 164 Jahren gewesen. Zudem habe es weltweit zahlreiche Dürren, Überflutungen und verheerende Stürme gegeben.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von kari huber, surin
    Ich bin C. Vogel dankbar dafür, dass er mit Zahlen belegt, dass die sog, Klimaerwärmung ein bis jetzt nicht verstandenes Phänomen ist. Insbesondere ist niemand in der Lage, von Menschen generierte Erwärmung von natürlichen Zyklen zu unterscheiden, und die Presse nützt das massiv für Sensationsmache aus. Wenn dann endlich jemand auch den Effekt der Verstädterung ausdividieren kann, werden wir sehen, dass es keinen menschengemachten Klimaeffet gibt, der nicht durch die Natur beherrscht würde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Meier, Zürich
      Die überwältigende Mehrheit der Klimaforscher sieht den menschgemachten Klimawandel als erwiesen an. Schicken Sie auch ihr Auto zur Revision zum Kollegen der ein par mal "Pimp my Ride" auf MTV gekuckt hat wo sie Chromfelgen auf die Räder montieren? Oder dort dann doch lieber zum ausgebildeten Mechaniker (->Experten...)? Einzelne Datenpunkte wie von C.Vogel präsentiert hatten noch nie Aussagekraft. Sie klopfen auch nicht auf die Kühlerhaube und wenn diese nicht nachgibt ist alles ok mit dem Auto.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Vogel, Laupen
    Zumindest verändert sich das Klima - was aber seit vielen hunderttausend Jahren nichts Neues ist. Wie auch australische Temperaturrekorde zeigen: 55°C (Central Australia, 21.01.1845); 51,6°C (Cue, Western AU; 15.01.1896); 49,2°C (Marble Bar, Western AU; 11.01.1905); über 37,8°C und nur 79 mm Regen während 160 Tagen (Marble Bar, Western AU; 31.10.1923 - 07.04.1924); 48,9°C (Menindee, New South Wales AU; 10.01.1939); 50,7°C (Oodnadatta, South AU; 02.01.1960). Quelle: Internet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen