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Panorama Unter dem Hammer: Bricht Giacometti-Skulptur den Rekord?

Eine Plastik des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti soll bei einer Versteigerung über 100 Millionen Dollar einbringen – zumindest hofft dies das Auktionshaus Sotheby's.

Zwei Skulpturen von Giacometti
Legende: Wertvolle Giacometti-Skulpturen: Im Hintergrund die zu versteigernde Plastik «Le Chariot», im Vordergrund «Der Hund». Reuters

Das Auktionshaus Sotheby’s will mit der Versteigerung einer Plastik des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti einen Auktionsrekord für Skulpturen aufstellen. Die 1952 beendete Arbeit «Le Chariot» soll bei der Versteigerung im November 100 Millionen Dollar bringen, so Sotheby’s.

Giacometti wurde 1901 in Graubünden geboren. Der Schweizer gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine unverwechselbaren Skulpturen zeichnen sich durch eine extrem dünne Linienführung aus.

«Le Chariot» zeigt die Figurine einer Göttin, die auf einem langen Stab auf der Achse zweier Räder steht. Der 1966 in Chur verstorbene Giacometti hatte mehrere dieser Streitwagen hergestellt, doch nur zwei sind Sotheby’s zufolge in privater Hand. Der jetzt zur Versteigerung angebotene war vier Jahrzehnte in einer privaten Sammlung.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Auf Alberto Giacometti wurde ich aufmerksam durch einen Arbeitskollegen in der Fremde Anfang 90-er, der mir schon vor der Ausgabe der 100-Franken-Banknote (herausgegeben 1998) mitteilte, dass sein Grossvater auf dieser Note Portrait stehen wird. Er, auch aus Stampa und gleiches Geschlecht, traute ich erst nicht so recht. Nun, Errare humanum est. Bin kein geborener Millionär und Kunstsammler. Aber die Skulpturen finde ich trotzdem genial.
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