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Unwetter in der Ostschweiz Die Einsatzkräfte sind weiterhin im Dauereinsatz

Legende: Video Überflutete Keller und Tiefgaragen abspielen. Laufzeit 0:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.06.2018.
  • Nach dem heftigen Gewitter am Freitagabend sind die Einsatzkräfte dabei, in Frauenfeld und Umgebung aufzuräumen und Keller auszupumpen.
  • Das Hallen- und Freibad bleibt wegen Schäden vorläufig geschlossen.
  • Das Gewitter führte innert drei Stunden zu 350 Schadensmeldungen.
  • Wasser drang auch in die Turnhalle einer Schule ein.

Kurzzeitig wurden im Raum Frauenfeld und Felben-Wellhausen diverse Strassen gesperrt und der Verkehr umgeleitet, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilte. Sie selbst und die örtlichen Feuerwehren standen am Abend im Dauereinsatz.

Im Hallen-, Frei- und Sprudelbad in Frauenfeld drang Wasser in den Technikraum ein. Der Schaden sei so gross, dass die Anlage vorläufig geschlossen bleiben müsse, teilte die Stadt Frauenfeld mit.

Legende: Video Unwetter Frauenfeld abspielen. Laufzeit 0:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 08.06.2018.

Feuerwehrdepot unter Wasser

Auch das Feuerwehrdepot wurde vom Unwetter in Mitleidenschaft gezogen. Weil die Fahrzeughalle überflutet wurde, gab es Schäden an drei Fahrzeugen sowie an diversen Pumpen. Diese konnte deshalb am Freitagabend nicht eingesetzt werden.

Legende: Video Der Regen setzt Keller und Tiefgaragen unter Wasser abspielen. Laufzeit 0:37 Minuten.
Aus News-Clip vom 09.06.2018.

Wasser drang auch in die Turnhalle der Schulanlage Reutenen ein. Der Regen setzte in der Umgebung weitere Keller, Tiefgaragen und Unterführungen unter Wasser. Inzwischen hat sich die Situation entspannt. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

Legende: Video Die Turnhalle steht unter Wasser. abspielen. Laufzeit 0:27 Minuten.
Aus News-Clip vom 09.06.2018.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Die Natur kennt keine Katastrophen – nur wir Menschen! Allein die Evolution der letzten 500 Millionen Jahre „unserer“ Erdgeschichte zeigt, dass sich aus den vielen Perioden des Klimawandels zwischen tropischen Feuchtperioden u. Eiszeiten Flora u. Fauna stets veränderten. Der Homo sapiens-sapiens (vorausdenkender Mensch!?) wird mit der Natur weiterleben können/müssen oder aber nicht. Hört endlich auf, aus natürlichen Phänomenen Katastrophen zu suggerieren!
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  • Kommentar von Marie-Luise Reck (remalu)
    Vielleicht sollten mal die gleichen Wasser schöpfen, die immer noch mehr verbauen wollen. Alles verbauen und dann sich fragen warum der Boden das Wasser nicht säuft.
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Die sogenannte Flachdruckverteilung mit tiefem Luftdruck, hoher Luftfeuchtigkeit und windschwachem Wetter begünstigt die Bildung von Gewittern, die praktisch an Ort und Stelle verharren und an Ort in kurzer Zeit grosse Niederschlagsmengen mit sich bringen - so wie heute Abend in Frauenfeld. Dies ist - wenn auch für die Betroffenen schlimm - kein ausserordentliches Ereignis. Ausserordentlich ist allerdings, dass diese Wetterlage nun seit vielen Tagen herrscht. Das Klima macht „Sprünge“.
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    1. Antwort von frank müller (frankysrf)
      wegen klima ist nur komisch, dass die globalen durchschnittstemperaturen in den letzten zwei jahren um 0.7 grad celcius gesunken sind (!!) und dass der mai 2018 global kühler als der april war... "komisch" ist auch, dass kein medium darüber schreibt....
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Mueller - Wir leiden nicht unter dem globalen, sondern lokalen Klima und Verdichtungsstress....
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    3. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      @Müller: Das hat nichts mit Klimatologie, sondern mit Meteorologie zu tun. Kurzfristige Änderungen innerhalb von Tagen, Monaten oder wenigen Jahren, interessieren Klimatologen nicht. Erklärungen für diese kurzfristige Abkühlung gibt es viele, z.B. wurde der Pazifik kühler wegen La Niña. 2017 war übrigens das zweitwärmste Jahr seit Messbeginn; 2016 das wärmste.
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