US-Ostküste erwartet Schneesturm

Ein Wintersturm bedroht die US-Ostküste. Tausende Flüge wurden gestrichen. Die Menschen stellen sich auf Massen von Neuschnee ein und stürmen die Läden.

Satellitenbild der USA und Kanada vom 7. Februar 2013: Winterstürme über Kanada und dem Nordosten der USA sind zu sehen

Bildlegende: Das Satellitenbild vom 7. Februar zeigt bereits Winterstürme in Kanada und dem Nordosten der USA. Reuters

Die Bewohner der US-Ostküste bereiten sich auf einen drohenden Schneesturm vor. Der nationale Wetterdienst sprach von einem «möglicherweise historischen Wintersturm», der über die Staaten New York und Pennsylvania sowie die Region Neuengland zieht. Starke Schneefälle könnten einen Teil des Landes lahmlegen.

In der gesamten Region drängten sich die Menschen in den Geschäften und kauften Vorräte. Sie fürchten, schlimmstenfalls mehrere Tage in ihren Häusern eingeschneit zu werden. «Die Regale sind leer», sagte eine Frau aus der Stadt Reading in Massachusetts einem Lokalsender. Auch vor Tankstellen bildeten sich lange Schlangen.

Flugverkehr stark betroffen

Der aufziehende Sturm bringt auch den Flugverkehr durcheinander. Schon mehr als 3000 Flüge seien gestrichen worden, berichtete die Zeitung «USA Today». Mehr als 60 US-Flughäfen seien von den Einschränkungen betroffen, meldete die Flugstatus-Webseite «Flight Aware».

Der Bürgermeister der Metropole Boston (Massachusetts), ordnete an, dass ab Freitagnachmittag keine Fahrzeuge mehr auf den Strassen sein dürfen. Für die Stadt werden bis zu 60 Zentimeter Neuschnee erwartet. Auch New York City könnte von dem Blizzard stark betroffen sein.

USA-Flüge abgesagt

In Zürich wurden wegen des drohenden Unwetters vier Flüge nach New York und einer nach Boston gestrichen. Auch die entsprechenden  Rückflüge können nicht erfolgen. Am Flughafen Genf annullierte die Swiss einen Flug nach New York. Wann die Flüge wieder aufgenommen werden könnten, hänge von der Wetterentwicklung ab, teilte eine Swiss-Sprecherin mit.