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Panorama USA und Europa kämpfen gemeinsam gegen bedrohliche Asteroiden

Was ist zu tun, wenn ein riesiger Asteroid mit unvorstellbarer Wucht auf die Erde kracht? Weltraumexperten arbeiten künftig enger zusammen, um diese Frage zu klären.

Der Asteroid Vesta, der von der Nasa-Raumsonde Dawn aufgenommen wurde.
Legende: Die beiden Raumfahrtbehörden Nasa und Esa verbünden sich, um gefährliche Asteroiden abzuwehren. Reuters/Nasa

Die USA und Europa wollen einen Schlachtplan gegen Asteroiden aufstellen, die auf die Erde zurasen. Dafür haben die beiden Raumfahrtbehörden Nasa und Esa ihre Kooperation verstärkt. «Wir wollen vorbereitet sein und wissen, was wir tun müssen», sagte der Esa-Experte Detlef Koschny der Nachrichtenagentur dpa.

«Einen schweren Satelliten mit hoher Geschwindigkeit auf den Asteroiden draufzuschiessen ist die technisch einfachste Art, den Asteroiden so aus der Bahn zu schubsen, dass er der Erde nicht mehr zu nahe kommen kann», so Koschny. Das sei von der Erde aus auch sicherer als eine Art Task-Force-Einsatz mit Astronauten im Weltall.

Bedrohung hat nicht zugenommen

Der nächste gefährliche Asteroid sei für das Jahr 2048 errechnet – mit einer Einschlags-Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1800. «Die Bedrohung hat nicht zugenommen. Zugenommen hat, was wir darüber wissen.» Vor 20 Jahren habe fast niemand gewusst, wie viel Objekte wirklich im Weltraum herumfliegen würden.

Beim Einschlag eines riesigen Geschosses auf der Erde kann die zerstörerische Kraft um ein Vielfaches grösser sein als die der Hiroshima-Bombe. Ein solches Ereignis soll die Dinosaurier ausgelöscht haben.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Weder Panik noch Unwissen helfen uns weiter. Es ist gut, Ausschau zu halten. Es ist auch möglich, kleinere Brocken umzulenken. Was noch nicht möglich ist, grosse, mehrere Städte oder sogar Länder zerstörende Giganten umzulenken. Das muss man klar sagen. Was man auch klar sagen muss: die Wahrscheinlichkeit ist immens gering, von so einem Brocken getroffen zu werden. Die Filme und Dokus im seichten TV Programm machen wie so oft (siehe Weltuntergang) auf falsche Panik. Dazu besteht kein Grund...
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  • Kommentar von josef term, zürich
    mit Panik ist gut Geld zu verdienen, um die Sicherheit der Erde zu erhöhen könnte man doch eine Asteroiden Steuer erheben.
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  • Kommentar von Marlene zelger, 6370 Stans
    Naturgewalten lassen sich nicht durch den Menschen verhindern, auch nicht im 21. Jahrhundert. Es ist ein Naturgesetzt, dass die Natur über dem Menschen steht. und das ist ja auch gut so. Das Einzige, was der Mensch tun kann, ist, die Natur herauszufordern. Von dieser Möglichkeit macht er zur Genüge Gebrauch. Beispiel: Klimawandel!
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