Valentinstag: Rosiges Geschäft und Liebesschwüre

Am Valentinstag zählen nicht nur Blumen. Singles, Verliebte und Ehepaare zelebrieren den Tag immer ausgefallener.

Bereits die alten Römer feierten Mitte Februar ein Liebesfest. Richtig in Gang gekommen ist der Valentinstag aber erst, als amerikanische Soldaten den Brauch nach Mitteleuropa brachten. Der Tag der Liebenden wurde in der Schweiz erstmals 1949 gefeiert.

Der Vorwurf, dass der Valentinstag eine Erfindung der Blumenhändler sei, ist damit entkräftet. Trotzdem profitiert die Branche kräftig, denn Blumen gehören für die meisten am Valentinstag dazu. Alleine in der Valentinswoche werden in der Schweiz 100'000 Rosen an die Fachhändler verkauft – 14 Mal mehr als sonst.

«Der Valentinstag ist sicherlich der umsatzstärkste Tag des Jahres für uns», sagt Urs Meier, Geschäftsleiter vom Schweizerischen Floristenverband. Die Schweizer Floristen erzielen am 14. Februar gut fünf Prozent ihres Jahresumsatzes. Im Schnitt gebe jeder Kunde rund 50 Franken aus.

So gross der Ansturm auf die Blumen ist: Unter dem Strich bleibt in den Taschen der Floristen wenig zurück. «Der Valentinstag treibt die Einkaufspreise bis zu 200 Prozent in die Höhe», so Thomann. Diesen könne man aber unmöglich an die Kunden weitergeben.

Aber nicht nur das traditionelle Blumengeschenk beherrscht den Valentinstag. Der Tag wird weltweit für besondere Heiratsanträge oder Liebesschwüre genutzt. Und Heiraten selbst ist besonders beliebt:

Valentinstag rund um die Welt

Woher kommt der Valentinstag?

Rose mit Kalender mit 14. Februar

keystone

Der Namenspatron für den Valentinstag lebte im dritten Jahrhundert. Der Einsatz von Bischoff Valentin von Terni für die Liebenden endete aber tragisch. mehr

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Vier Millionen Rosen für den Valentinstag

    Aus Einstein vom 13.2.2014

    Am 14. Februar, dem Tag der Liebenden, gehen allein in der Schweiz über vier Millionen Rosen über die Ladentische. Sie kommen vor allem aus Ecuador, Kenya und aus geheizten Treibhäusern in Holland – und sie müssen genau auf diesen einen Tag hin perfekt blühen und frisch in die Läden kommen. Eine grosse Herausforderung für Gärtnereien und Blumenhändler.

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