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Panorama Vier Fruchtfliegen lösen in Neuseeland Alarm aus

Sie ist nur rund 7 Millimeter lang, doch sie versetzt die neuseeländischen Obst- und Gemüseproduzenten in Angst und Schrecken: Die Queensland-Fruchtfliege. Vier Exemplare wurden auf der Insel gesichtet – genug, um verstärkte Grenzkontrollen einzuführen.

Bislang ist die winzige Queensland-Fruchtfliege (Bactrocera tryoni) in Neuseeland nicht vorgekommen. Nun aber wurden vier Tiere in der Stadt Auckland beobachtet – sehr zum Schrecken der Landwirtschaftsbehörde.

Das Landwirtschaftsministerium hat in der Folge den Transport von Obst und einigen Gemüsesorten aus dem Gebiet untersagt. An den Flughäfen sind Schnüffelhunde im Einsatz. Alles Gepäck wird durchleuchtet, damit niemand das strikte Einfuhrverbot für Obst umgeht. Experten haben zudem Giftköder für die Fliegen ausgelegt.

Faule Früchte liegen am Boden.
Legende: Davor graut den Obstbauern: Faule Früchte und damit Verkaufseinbussen. Colourbox/Symbolbild

Export von Früchten in Gefahr

Die Fliegen legen Eier in über 100 Obstsorten, darunter Avocados, Zitrusfrüchten und Kernobst. Die Larven ernähren sich vom Fruchtfleisch, das Obst wird faul.

Bauern fürchten Exportstopps in einigen Ländern für alles neuseeländische Obst, auch den wichtigen Exportartikel Kiwi-Früchte, für den Fall, dass die Fliege nicht ausgemerzt wird.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von juerg stucki, rotorua
    Es waere verheerend fuer unsere hortikulturen, wenn diese fliege nicht sofort ausgerottet werden koennte! Unser land haengt so sehr von exporten ab, dass alles daran gesetzt wird um sie zu vernichten! Genauso wie ein allfaelliger maul -und klauensucht ausbruch fuer NZ vernichtende folgen haette. Man denke an die ca. 40 mio schaf- und 20 mio kuh & rinderherden. Daher der aufruhr ueber (nur) "4 fruchtfliegen"!
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    1. Antwort von M. Roe, Gwatt
      Ich denke nicht, dass man so kleine Fliegen ausrotten kann, ohne anderes zu zerstören. Man sollte sich aber vielleicht doch langsam fragen, ob wir wirklich Obst und Gemüse + auch Fleisch aus NZ brauchen. Meiner Meinung nach, sollten wir uns (auch in NZ) auf einheimische Lebensmittel beschränken. Fleisch brauchen wir eigentlich praktisch keines, wenn wir vernünftig sind. Wir könnten uns ja z.B. mit 80% weniger Fleisch, ab + zu im Jahr ein Stück Fleisch oder ein Poulet gönnen. Für mich genügt das.
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    @ Kaiser /Roe... Fruchtfliegen sind eigentlich normal.. Ausnahme zB Neuseeland.. und es gibt verschiedene Sorten. Es gibt winzig kleine, nicht mal 1mm gross, und trotzdem , ohne Chemie keine Fruechte. Das Uebel sind die Maden die als unersaettliche Fresser das Obst zerstoeren.. Immerhin, zB bei meinen Orangen (eigene Plantage).. die kann man noch versaften.. und Marmelade daraus kochen. Oder trinken. (man soll nicht zu heikel sein..). immerhin meine Zitrusfruechte haben keine Chemie!!!
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  • Kommentar von D. Huber, Winterthur
    Leider stimmen die Kommentare bis jetzt nicht. Es hat nicht mit Evolution oder der Stärke der Flora und Fauna zu tun. Neusseland, wie auch Australien haben schon immer grosse Probleme mit nicht einheimischen, eingeführten Tier- und Pflanzenarten. Viele dieser durch den Menschen ins Land gebrachte Tiere/Pflanzen haben keine Feinde. So können sie sich ungehindert vermehren, bis sie zu Problemen in der Natur und somit auch in der Wirtschaft führen können.
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    1. Antwort von M. Roe, Gwatt
      So, so .. Das mag ein Teil der Probleme mit Insekten sein. Bei uns in der Schweiz vermehrt sich ebenfalls so ein eingeführtes Insekt an den Trauben. Die Trauben sind ja bekanntlich heimische Gewächse, importierte Insekten gibt es schon sehr lange. Dass sie sich radikal ausbreiten können ist bestimmt der Schwächung der Pflanzen zuzuschreiben. Auch die Tiere werden geschwächt, z.B. die Bienen, mit Gift an Pflanzen, besondere Züchtungen statt Wildbienen usw. Herr Huber, wir sind die Zerstörer!
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    2. Antwort von D.Huber, Winterthur
      Skandal, sie haben mich also im naturwissenschaftlichen Studium die ganze Zeit belogen...;-)
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    3. Antwort von D.Huber, Winterthur
      Bitte befassen sie sich doch mal mit dem Thema invasive Pflanzen- und Tierarten.
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