Unter Schneemassen begraben Vier Schweizer sterben bei Lawinenunglück in Österreich

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Unkommentiert: Lawine reisst vier Schweizer in den Tod

0:56 min, vom 15.3.2017

  • Eine gewaltige Lawine hat in Österreich vier Menschen in den Tod gerissen.
  • Bei den Todesopfern handelt es sich um Schweizer im Alter zwischen 52 und 75 Jahren. Die Schneemassen hatten im Gemeindegebiet von Schmirn in Tirol die Wintersportler unter sich begraben.
  • Die Lawine dürfte rund 700 Meter lang gewesen sein. Der Schnee türmte sich am Ende der Lawine zwölf Meter hoch auf.

Das Unglück ereignete sich am Mittwoch gegen Mittag unterhalb des 2453 Meter hohen Jochgrubenkopfes. Die Schneemassen hatten eine Skitourengruppe von acht Wintersportlern erfasst. Vier konnten sich befreien, auch sie kommen nach vorläufigen Erkenntnissen aus der Schweiz.

Der Notruf bei der Polizei ging um 12.40 Uhr ein. Es herrschte laut Warndienst lediglich eine mässige Lawinengefahr – Stufe 2 auf der fünfteiligen Skala. In der vergangenen Woche war jedoch in Tirol reichlich Neuschnee gefallen.

Bildlegende:Die Lawine soll 700 Meter lang gewesen sein. SRF