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Panorama Vier Tote bei Explosion auf Ölplattform im Golf von Mexiko

Vor der Küste Mexikos versuchen zurzeit acht Löschboote, das Feuer auf der Öl-Bohrinsel «Abkatun» in den Griff zu bekommen. Laut dem staatlichen Ölkonzern Pemex starben bei der Explosion im Pumpenbereich mindestens vier Menschen. Öl ist nach Angaben des Betreibers nicht ausgetreten.

Legende: Video «Brand auf der Ölplattform «Abkatun» im Golf von Mexiko (unkom.)» abspielen. Laufzeit 0:17 Minuten.
Vom 01.04.2015.

Das Feuer auf der Ölplattform «Abkatun» in der Bucht von Campeche im Süden des Golfs von Mexiko ist noch nicht unter Kontrolle. Acht Löschboote sind im Einsatz. Die Ursache der Explosion am frühen Mittwochmorgen in den Pump- und Entwässerungsanlagen ist noch unklar.

Laut dem staatlichen mexikanischen Mineralölkonzern Pemex wurden bei dem Unglück mindestens vier Menschen getötet. 45 weitere Personen seien zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Sie wurden in Spitäler der Stadt Ciudad del Carmen im Bundesstaat Campeche eingeliefert. Zwei der Verletzten seien in kritischem Zustand, teilte Pemex mit.

Kein Öl ins Meer geströmt

Rund 300 Mitarbeiter konnten auf anderen Ölplattformen in Sicherheit gebracht werden. Überlebende berichteten, dass einige Arbeiter aus Angst vor den Flammen ins Meer sprangen.

Nach Angaben von Pemex floss kein Rohöl ins Meer. Spezialschiffe seien dabei, ausgelaufene Kohlenwasserstoffe aufzufangen, sagte der Konzernchef.

Vor fünf Jahren, als ein Teil der Bohrinsel «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko explodierte, starben elf Arbeiter. Das Unglück löste die bis dahin schwerste Ölpest in der Geschichte der USA aus.

Die Explosion im Golf von Mexiko zeige erneut, wie gefährlich die Ölförderung im Meer sei, warnt Greenpeace Schweiz. Man müsse leider feststellen, dass Unfälle nicht auszuschliessen seien und jederzeit passieren könnten.

6 Kommentare

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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Es wird Zeit, dass die bestohlenen Wertschöpfer (Arbeiter) die Abzocker enteignen und unsere morallosen Krüppelregierungen in die Wüste schicken. Dann haben alle genug zum Leben ohne, dass wir die Erde zum Kolaps schinden. Es ist Zeit für eine Erden Revolution!
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    1. Antwort von R. Pöber, Basel
      Ja genau, nieder mit der herrschenden Klasse....bloss sind Sie dann keinen Deut besser als die, nur der Spiess ist umgedreht! Genau gleiches Dilemma mit der Feminismusbewegung: beim Matriachat werden einfach die anderen unterdrückt...Pingpong...wieso ändern?
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    2. Antwort von S. Mantel, Uetikon
      Dem der behauptet das Matriarchat sei das Umgekehrte von Patriarchat empfehle ich sich genauer mit dem Matriarchat zu befassen. Dann würde klar werden dass im Matriarchat kein Feminismus herrscht sondern eine eher anarchische Gesellschaft dem Matriarchat zugrunde liegt.
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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Je höher die gierige Macht des Imperiums, desto mehr Fehler darf das begehen und wenn dies nur noch Fehler praktiziert, dann ist das deren Stil. Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche seine Gierigkeit.......
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Bitte nicht schon wieder eine Wiederholung von „Deepwater Horizon“ vom 20 April 2010 mit folgender Ölkatastrophe an der US-Golfküste. Zwar ist technisch "Abkatun Alfa" nicht mit Deepwater zu vergleichen, da sie in seichtem Gewässer operiert. Aber die Gefahr, dass Rohöl ins Meer gelangt, wohl trotzdem nicht auszuschliessen. Wäre Verheerend für diesen Küstenabschnitt in der Bucht von Campeche (Halbinsel Yucatán). Um so mehr, Ölbohrungen in der Arktis ein No-Go and Never ever!!!
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    1. Antwort von Andrew Phillips, Zürich
      Wichtig bei solchen Ereignissen ist totales Entsetzten, Kritik an Ölkonzernen und anderen Gremien. Aber wenn der Benzin- oder Heizöl Preis erhöht werden sollte, schön jammern als wäre DAS das Ende der Welt. Immer fröhlich Autofahren!! Und die Wohnung immer schön auf 23 Grad heizen!!
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