«Vincent Mézard, was ist das Besondere an Ihrem Haus?»

Das Pariser Luxushotel «Molitor» ist eigentlich eines der ältesten Schwimmbäder der Stadt. Nach seiner Schliessung Ende der 1980er-Jahre war es vorübergehend eine Art «illegaler» Kulturmittelpunkt der Street-Art-Kunst. Wir haben den Generaldirektor zu seinem Haus befragt.

SRF News: Was ist das Besondere an ihrem Haus?

Vincent Mézard: Die zwei Schwimmbecken natürlich. Wo gibt es das schon? Hier dreht sich alles ums Wasser. Wasser – das ist Leben!

Wer sind Ihre Gäste?

Wir haben zwei Sorten Gäste: Jene, vor allem Menschen aus Paris, die wegen der Geschichte des «Molitor» hierher kommen. Und dann die internationalen Gäste, die einfach ein ganz besonderes Hotel in der Stadt suchen.

Wie viel kostet das teuerste Zimmer?

790 Euro für eine feuchtfröhliche (siehe Antwort 1) Nacht ...

Welche Begegnung werden Sie nie vergessen?

Ich treffe hier seit der Eröffnung vor 18 Monaten nur unglaubliche Gäste. Gäste, die hier schwimmen gelernt haben, andere, die hier die Liebe ihres Lebens gefunden haben.

Was ist das Schöne an Ihrem Beruf?

Kein Tag ist wie der vorangegangene.

Wo machen Sie Ferien?

Ich suche in meinen Ferien die Natur. Ferien mache ich darum in den französischen (!) Alpen.

Die Fragen stellte Charles Liebherr.

Vincent Mézard

Vincent Mézard

SRF/Charles Liebherr

Vincent Mézard war Immobilien-Entwickler und Projektleiter für den Umbau und Neubau des Hotels «Molitor». Er verfiel dem Haus und wurde nach Abschluss des Projektes dessen Direktor.

«Check-in»

Restazrabt mit Kirchenfenstern.

Etienne van Sloun

Entdecken Sie mit den Reportagen der SRF-Auslandkorrespondenten aussergewöhnliche, kuriose, denkwürdige und geschichtsträchtige Hotels. Zu hören in der «Rendez-vous»-Serie «Check-in».

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Das «Molitor» in Paris ist genau genommen gar kein Hotel.

    «Rendez-vous»-Serie «Check-in»: Das «Molitor» in Paris

    Aus Rendez-vous vom 4.1.2016

    Am Hotel «Molitor» in Paris fährt SRF-Frankreichkorrespondent jeden Tag zweimal vorbei. Übernachten wird er dort wahrscheinlich nie, weil das Haus Gäste bevorzugt, die eher in der Championsleague der Steuerpflichtigen spielen. Das Fussballstadion von Paris St.

    Germain und die Tennisstadien von Roland Garros liegen gleich um die Ecke.

    Charles Liebherr