«Match for Africa» Voller Erfolg für Roger Federer und Bill Gates

Bei der ersten Austragung des «Match for Africa» ausserhalb der Schweiz kommen alle auf ihre Kosten: das Publikum, die Protagonisten und vor allem die Kinder in Afrika, für die mehr als zwei Millionen Dollar gesammelt werden.

Roger Federer und Bill Gates

Bildlegende: Starkes Team Roger Federer und Bill Gates. Keystone

Das Doppel zwischen Federer und Bill Gates sowie Isner und Mike McCready, dem Lead-Gitarristen der Grunge-Band Pearl Jam, bietet den Zuschauern in der vollbesetzten KeyArena ein besonderes Gaudi, wobei sich die beiden Amateure erstaunlich gut aus der Affäre ziehen.

Unterhaltung und Sport

Im anschliessenden Einzel sorgt Federer mit Show-Einlagen immer wieder für Unterhaltung. Auch sportlich enttäuscht er seine Fans nicht. «Der Druck, gut zu spielen, ist immer da», sagt Federer bei einem Seitenwechsel. Am Ende stehen 33 Gewinnschläge für den Schweizer zu Buche, der die Partie mit 6:4, 7:6 (9:7) für sich entscheidet.

Zwei Millionen für Kinder

Viel wichtiger als die sportlichen Statistiken sind aber die finanziellen Kennzahlen. Mehr als zwei Millionen Dollar bringt allein der Event in Seattle ein, womit Federer innerhalb von 20 Tagen mehr als vier Millionen Franken für seine Stiftung zugunsten hilfsbedürftiger Kinder in Afrika sammelt.

«Match for Africa»

Mit den «Matches for Africa» unterstützt Roger Federer seine Stiftung, die Kinder in Armut fördert. Die Roger Federer Foundation unterstützt Bildungsprojekte in sechs Ländern im südlichen Afrika und in der Schweiz. Seit der Gründung 2003 hat die Stiftung über 30 Mio. Franken eingenommen. Ziel ist, dass bis 2018 eine Million Kinder erreicht werden.