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Panorama Vulkan Calbuco in Chile spuckt gewaltige Aschewolke aus

Im Süden Chiles ist der Vulkan Calbuco ausgebrochen. Nach mehreren Explosionen bildete sich eine riesige Rauch- und Aschewolke. Die chilenischen Behörden brachten mindestens 4500 Menschen in Sicherheit. Der Vulkan Calbuco war zuletzt 1972 ausgebrochen.

Legende: Video Vulkanausbruch in Chile abspielen. Laufzeit 0:21 Minuten.
Vom 23.04.2015.

Erstmals seit mehr als 40 Jahren ist im Süden Chiles der Vulkan Calbuco ausgebrochen. Nach mehreren Explosionen bildete sich eine 15 Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke, die laut Medien noch in 20 Kilometern Entfernung zu sehen ist.

Legende: Video Vulkanausbruch in Chile: Evakuierungen und Ausgangssperre abspielen. Laufzeit 1:01 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 23.04.2015.

Innenminister Rodrigo Peñalillo ordnete eine Evakuierungszone im Umkreis von 20 Kilometern um den Krater an. Mehr als 4500 Menschen wurden aus dem 15 Kilometer vom Vulkan entfernten Ensenada und anderen Ortschaften in Sicherheit gebracht. Der 2003 Meter hohe Calbuco war zuletzt 1972 ausgebrochen.

Staatschefin Michelle Bachelet will die betroffene Region besuchen. Im Umkreis des Vulkans könne es einen Ascheteppich von bis zu einem Meter geben, sagte sie.

Kleine Lava-Lagune am Krater

Dem Rundfunksender Radio Cooperativa zufolge bildete sich am Krater eine kleine Lava-Lagune. In der 240'000 Einwohner zählenden Stadt Puerto Montt, 50 Kilometer westlich des Vulkans, wurde der Flughafen geschlossen und eine nächtliche Ausgangssperre ausgerufen.

Auswirkungen gab es auch im benachbarten Argentinien. Dort wurde der Flughafen von San Carlos de Bariloche vorläufig geschlossen. Im naheliegenden Villa La Angostura ging am Mittwochabend die erste Asche des rund 100 Kilometer entfernten Calbuco nieder.

Der Ascheregen nach dem Ausbruch des 40 Kilometer entfernten chilenischen Vulkans Puyehue hatte 2011 die Region um Bariloche schwer betroffen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Hartmann, Rep. Dominicana
    Ohne Katalisator !
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  • Kommentar von Anneliese Hofer, Rotkreuz
    Ich habe die folgen des Ausbruchs vom puyehue gesehen ,Wasserläufe die ausgesehen haben wie flüssiger Zement.seeen bedeckt von einen grauen zähen Schicht.Wälder die weiß grau statt grün ausgesehen haben.ich hoffe nicht ,dass es mit dem neuen Ausbruch soweit kommt.der Osorno ist auch in der nähe und mit seinem Gletscher einfach wunderschön .
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Krass finde ich das Gelächter und Sprüche der Anwesenden im Video. Mir scheint den jungen Leuten ist die Gefahr in der sie schweben nicht bewusst. Je nach Windrichtung vergeht ihnen ev. der „Videogame-Spass“, wenn sie tausende Tonnen Asche und Sand aus Puerto Montt räumen dürfen. Tun sie es nicht, kracht einigen von ihnen einfach das Dach ihrer Bleibe auf den Kopf. Links unten im Bild 1/4 der schneebedeckte Vulkan Osorno. Die nächtliche Langzeitaufnahme 4/4 mit Blitzen finde ich genial.
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