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Trockenheit im Süden Waldbrand bei Faido noch nicht gelöscht

Legende: Video Waldbrand bei Faido abspielen. Laufzeit 0:32 Minuten.
Vom 12.04.2017.
  • Am Mittwoch um 7 Uhr morgens begannen die Löschtrupps oberhalb vom Faido (TI) wieder mit ihrem Einsatz.
  • Derzeit gebe es noch viele kleinere Brandherde, die jedoch nicht mehr das Ausmass vom Vortag erreichten.
  • Die Feuerwehr will an die Brände angrenzenden Strassen in den Dörfern oberhalb Faidos offen halten.

Nach mehreren kleineren Waldbränden in der Deutschschweiz in den vergangenen Tagen hat die anhaltende Trockenheit nun auch im Tessin ein Feuer ausgelöst. Oberhalb von Faido in der Leventina brennt seit Dienstagnachmittag ein Waldstück.

Die Löscharbeiten wurden am Mittwochmorgen wieder aufgenommen, so ein Polizeisprecher. In der Nacht hatte ein Pikett der Feuerwehr den Brand überwacht, der zu diesem Zeitpunkt bereits als unter Kontrolle galt.

Waldbrandgefahr gross

In der Leventina sowie in den übrigen Tälern des Tessins und Südbündens gilt weiterhin die zweithöchste Walbrandgefahrenstufe. Seit Dezember 2016 reiht sich in der Schweiz eine trockene Phase an die andere, wie SRF Meteo schreibt. Der Dezember habe Rekorde geschrieben: An einigen Orten kam kein messbarer Niederschlag zusammen. Von Genf bis Altenrhein erreichten die Summen im Mittel nur zwei Millimeter.

Trockene Phasen im Frühling seien aber nicht ungewöhnlich, vor allem im April blieb in den vergangenen Jahren der Regen immer wieder aus. In Faido regnete es letztmals am 22. März stark. Für die nächsten Tage ist kein Niederschlag in Sicht.

Wo die Gefahr am grössten ist

Besonders heikel ist die Situation im Puschlav, im Malojagebiet und im ganzen Kanton Tessin. Dort herrscht für Waldbrände die höchste Gefahrenstufe. Feuer im Freien sind im Moment verboten.

In vielen anderen Kantonen herrscht erhebliche Waldbrandgefahr. Dort mahnen die Behörden zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Dave Gruen. Glauben Sie ernsthaft, Ihre irdische Präsenz bleibt ohne Auswirkung auf ihren Lebensraum? Gleiches für die aktuell 7.5 Milliarden Artgenossen. Alles im Universum steht in Wechselwirkung zueinander. Die Darmbakterien die in Symbiose zwecks Stoffwechsel in Ihnen leben und das CO2 welches sie ausatmen. Mag primär Umweltneutral sein, aber mit Sicherheit essen Sie gekochte Mahlzeiten. Womit? Ausgebuddelte Kohlenwasserstoffe (auch el. Strom) und heizen tun Sie sicher auch. Ironie off.
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  • Kommentar von Dave Gruen (Echt jetzt?)
    Trockenheiten gibt es immer wieder. Aber ich wette dass schon bald wieder die sogenannte Klimaerwärmung dafür herhalten muss. Doch ein paar warme Tage machen aus der Klimalüge noch keine Wahrheit.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Der St. Moritzersee ist bereits Eisfrei. Es gab in der über 100-Jährigen Statistik kein früheres Datum hierfür. Für sich betrachtet mag dies ein Zufall sein, aber all die verschiedenen Klimareignisse in den letzten Jahren setzen sich eben doch wie ein Mosaik zusammen: Es gibt eine Klimaerwärmung.
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    2. Antwort von Markus Hausammann (Markus Hausammann)
      Trockenheit an sich hat nichts mit Klimaerwärmung zu tun. Klimaerwärmung kann auch zu mehr Regen führen, je noch Geographie. Das die Temperatur um den Erdball rum im Moment unglaublich schnell steigt, ist aber abschliessend und eindeutig belegt mit Wetterdaten, Wassertemperaturdaten, Gletscherschmelzraten, Gaszusammensetzung der Atmosphäre, etc. Die "Klimalüge" ist eine Lüge, informieren Sie sich systematisch und Sie werden das auch einsehen.
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