Weniger Schäden in der Schweizer Armee

Letztes Jahr haben die Soldaten weniger Schäden angerichtet. Die Schadenssumme ist deutlich geringer ausgefallen. Dies, obwohl die Anzahl Schadenfälle nur leicht abnahm.

Die Armee hat 2014 weniger Schaden angerichtet als in früheren Jahren. Zusammen mit den Schäden an zivilen Bundesfahrzeugen beliefen sich die Kosten auf insgesamt 12,71 Millionen Franken. Ein Jahr zuvor waren es noch gut 2 Millionen Franken mehr gewesen.

Rückgang von schweren Schäden

Die Anzahl Schadenfälle nahm zwar nur leicht ab. Die schweren Schäden mit Kosten über 50'000 Franken gingen aber um 20 Prozent auf 108 zurück. Die positive Entwicklung sei unter anderem auf die gute Führung zurückzuführen, schreibt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

Der grösste Teil der insgesamt 7585 Fälle betraf Schäden an Bundesfahrzeugen, die mit 7,28 Millionen Franken zu Buche schlugen, gefolgt von zivilen Personenschäden mit Kosten von rund 1,4 Millionen Franken und Schäden an Zivilfahrzeugen mit 1,38 Millionen Franken.

Wer zahlt?

Der Bund trägt das Risiko für Schäden an seinen Vermögenswerten und für die haftpflichtrechtlichen Folgen seiner Tätigkeit grundsätzlich selbst. In den Bereichen Armee und zivile Bundesfahrzeuge ist das Schadenzentrum VBS für Schadenabwicklung und Prävention zuständig.