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Panorama Werden diese kleinen Delfine bald aussterben?

Naturschützer sind alarmiert: Die Zahl der seltenen Maui-Delfine vor der Küste Neuseelands ist mittlerweile auf 45 geschrumpft. Verantwortlich dafür ist vor allem die Fischerei.

Zwei Maui-Delphine
Legende: Das Aussterben der Maui-Delphine ist nach Einschätzung von Umweltschützern kaum noch aufzuhalten. Keystone

Das Aussterben der Maui-Delfine ist nach Einschätzung von Umweltschützern kaum noch aufzuhalten. Die Zahl der seltensten und kleinsten Delfinart werde auf nur noch etwa 45 geschätzt, sagte die Artenschutz-Leiterin des internationalen Naturschutzbunds.

Die Delfinart lebt vor der Küste Neuseelands. Vor 40 Jahren gab es dort laut der Artenschutz-Organisation noch bis zu 2000 Tiere. Naturschützer fordern seit Jahren eine Ausweitung der Gebiete, in denen nicht mit Schlepp- und Kiemennetzen gefischt werden darf. Darin verfangen sich jedes Jahr mehr Tiere, als mit der sehr langsamen Delfin-Fortpflanzung kompensiert werden kann.

Die Maui-Delfine haben rundliche Körper mit schwarzen Markierungen und halten sich in flachen Gewässern auf. Charakteristisch ist laut WWF ihre schwarze, abgerundete Rückenflosse. Erwachsene Tiere können 20 Jahre alt und bis zu 1,40 Meter gross werden.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jens Brügger, Schaffhausen
    Wer sein eigenes Leben dem Schutz von Tieren widmet, hat meinen allergrössten Respekt. Solche Meldungen machen traurig.
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  • Kommentar von René Balli, Biel
    Hoffentlich stirbt dieser Delfin bald aus, wir haben es nicht anders verdient! Dafür dürfen wir uns auf das neue Smartphone XY freuen, doch viel wichtiger als Delfine. Was man nicht schätzt, verliert man schlussendlich. Umweltschutz ist Menschenschutz, wie lange dauert es noch bis es die Mehrheit der Menschheit schnallt?
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    1. Antwort von Jens Brügger, Schaffhausen
      Absolut. Nur leider hat es der Delfin nicht verdient....
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  • Kommentar von M.Hug, Prunetto
    Nur Naturschützer sind alarmiert, der Rest der Menschheit interessiert das nicht. Wir sind leider die dümmste und primitivste Spezie auf Planet Erde. Unser korrupter Intellekt sagt uns, dass wir von Geld leben, nicht von dieser Erde. Wie sagt Volker Pispers: Es ist wissenschaftlich nicht erwiesen, dass der Mensch die Erde zum Leben braucht.
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    1. Antwort von Beppie Hermann, Bern
      Stimmt,die Anzahl Kommentare bei solchen Berichten beweist es jedesmal:Kaum Interesse da! Artenschutz+griffige Massnahmen dazu werden auch hier verfassungswidrig vernachlässigt.So sehr,dass mich als seit vielen Jz aktive Artenschützerin in den vergang.Jahren zunehmend Resignation beschleicht.Sisyphusarbeit!Traurig auch,dass kaum mehr Junge für naturschützerische Aktivitäten wie zB.Realisierung von Vernetzungsprojekten,Heckenpflege,Mauerbau etc.zu begeistern sind. Die Elektroniksucht greift über!
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