Werden diese kleinen Delfine bald aussterben?

Naturschützer sind alarmiert: Die Zahl der seltenen Maui-Delfine vor der Küste Neuseelands ist mittlerweile auf 45 geschrumpft. Verantwortlich dafür ist vor allem die Fischerei.

Zwei Maui-Delphine

Bildlegende: Das Aussterben der Maui-Delphine ist nach Einschätzung von Umweltschützern kaum noch aufzuhalten. Keystone

Das Aussterben der Maui-Delfine ist nach Einschätzung von Umweltschützern kaum noch aufzuhalten. Die Zahl der seltensten und kleinsten Delfinart werde auf nur noch etwa 45 geschätzt, sagte die Artenschutz-Leiterin des internationalen Naturschutzbunds.

Die Delfinart lebt vor der Küste Neuseelands. Vor 40 Jahren gab es dort laut der Artenschutz-Organisation noch bis zu 2000 Tiere. Naturschützer fordern seit Jahren eine Ausweitung der Gebiete, in denen nicht mit Schlepp- und Kiemennetzen gefischt werden darf. Darin verfangen sich jedes Jahr mehr Tiere, als mit der sehr langsamen Delfin-Fortpflanzung kompensiert werden kann.

Die Maui-Delfine haben rundliche Körper mit schwarzen Markierungen und halten sich in flachen Gewässern auf. Charakteristisch ist laut WWF ihre schwarze, abgerundete Rückenflosse. Erwachsene Tiere können 20 Jahre alt und bis zu 1,40 Meter gross werden.